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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Wie man in der Region Vöckla-Ager gut alten werden kann und was es dafür braucht Stand im Fokus des Leader-Projektes „Wir schaffen Zusammen(h)alt“.

Präsentation der Studienergebnisse (Foto: Salveter)
Präsentation der Studienergebnisse (Foto: Salveter)

Im Rahmen des Leader-Projektes „Wir schaffen Zusammen(h)alt“ wurde eine Studie mit verschiedenen Methoden durchgeführt. Zum einen wurden Fragebögen digital und in Printform an die Bevölkerung verteilt. Teilgenommen haben über 500 Personen aus verschiedenen Altersgruppen. Zum anderen wurden 15 Experten und sechs Fokusgruppen in Interviews befragt. Es ging dabei darum, die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in der Region aufzuzeigen. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres und soll Impulse geben, für die Gestaltung einer zukunftsfähigen und seniorenfreundlichen Region. Denn die Gruppe der über 65-Jährigen wird in den nächsten Jahren stark steigen.

Ergebnisse der Studie im Überblick

Ein großer Schwerpunkt sind die Themen Wohnen und Mobilität. Ältere Menschen wünschen sich wohnortnahe Angebote in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Freizeit und es braucht auch Möglichkeiten, wie sie von einem Ort zum nächsten kommen können. Besonders ab 80 brauchen die Menschen Hilfe, um mobil zu sein. Neun von zehn Personen gaben an, dass sie Unterstützung von ihren Angehörigen bekommen. Je nach Gemeinde und den dortigen Angeboten war es sehr unterschiedlich, wie abgesichert sich die ältere Bevölkerung fühlt. Auch die sozialen Netzwerke müssen gestärkt werden und es braucht Maßnahmen gegen Einsamkeit. Hier sind vor allem sogenannte „Türöffner“ gefragt, die die Angebote zu den Menschen bringen.

Um die Angehörigen zu entlasten müssen entsprechende Angebote geschaffen werden, wie etwa Kurzzeitbetreuung oder Tagesbetreuung. Um diese Angebote zu ermöglichen, braucht es Freiwillige, denn das Pflegepersonal ist bereits an der Leistungsgrenze. Aber auch die Eigenverantwortung der Menschen für ihr eigenes Altwerden sollte bewusster in den Fokus gerückt werden.

Die gesamte Studie kann man unter https://www.vrva.at/ ansehen.


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