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Falsche Polizisten: So perfide zocken Betrüger Senioren ab – Polizei warnt vor Millionen-Schäden

Thomas Leitner, 17.02.2026 14:42

OÖ. Mit Angst, Zeitdruck und falschen Telefonnummern bringen Täter vor allem Senioren um ihr Erspartes. Die Polizei schlägt Alarm.

Polizei warnt vor falschen Kollegen (Foto: (Foto: Adwo/adobe.stock))
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Immer öfter schlagen Betrüger als angebliche Polizisten zu – am Telefon oder direkt vor der Haustür. Ihr Ziel: vor allem ältere Menschen verunsichern und um hohe Geldbeträge bringen. Die Masche ist bekannt, doch sie wird immer raffinierter. Die Polizei warnt eindringlich vor enormen Schäden in Millionenhöhe.

Mit Angst und Druck zum Erfolg

Die Täter arbeiten meist in organisierten Gruppen. Sie manipulieren Telefonnummern so, dass am Display „Polizei“ oder sogar „Notruf“ erscheint. Dann folgen dramatische Geschichten über angebliche Einbrüche in der Nachbarschaft oder festgenommene Bankmitarbeiter. Die Opfer geraten unter Stress, sollen sofort handeln – und Bargeld, Schmuck oder Bankdaten übergeben.

Michael Eichinger von der Kriminalprävention betont, dass die Täter gezielt mit Angst und Vertrauen spielen. Sie erzeugen Zeitdruck und geben sich ruhig, kompetent und seriös. Genau so, wie man es von echten Beamten erwartet. Gerade diese Professionalität macht die Masche so gefährlich.

Fünf- bis sechsstellige Summen erbeutet

Österreichweit kam es in den vergangenen Monaten zu zahlreichen Fällen mit enormen Schadenssummen. Immer wieder verlieren Betroffene fünf- oder sogar sechsstellige Beträge. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Viele schämen sich oder melden den Vorfall erst spät.

Die Polizei stellt klar: Echte Polizisten oder Staatsanwälte verlangen niemals Geld, Wertgegenstände oder Bankdaten. Sie informieren nicht telefonisch über laufende Ermittlungen und setzen niemanden unter Druck. Bei verdächtigen Anrufen gilt: sofort auflegen und die nächste Polizeidienststelle direkt kontaktieren.

Aufklärung gegen den Vertrauens-Trick

Um die Bevölkerung zu schützen, setzt die Polizei verstärkt auf Präventionskampagnen, Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit Banken und Gemeinden. Besonders ältere Menschen sollen sensibilisiert werden.

Die Behörden appellieren, offen über diese Betrugsmasche zu sprechen. Je mehr Menschen informiert sind, desto schwieriger wird es für die Täter, Vertrauen auszunutzen und weiter Millionen zu erbeuten.


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