Volksgarten nimmt Formen an: Eröffnung ist im Juni
WELS. Es liegt alles im Zeitplan. Das Wetter muss einfach weiter mitspielen. Der neue Volksgarten geht mit den Arbeiten an der Traun-Bucht in die nächste Etappe. FP-Bürgermeister Andreas Rabl freut sich, dass für Zusatzprojekte wie die Sanierung des Tabakpavillons Geld vorhanden ist.

„In den kommenden Tagen beginnen wir – sofern es die Witterung erlaubt – mit dem Setzen von Pflanzen. Im Juni werden wir den neuen Volksgarten eröffnen. Im Herbst starten die Vorbereitungen für die Landesgartenschau. Da werden Teile gesperrt. Der Spielplatz und andere Bereiche bleiben zugänglich“, erzählt die zuständige FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger.
Weitere Maßnahmen
Bei den Arbeiten am Seerosenteich gab es wetterbedingt Verzögerungen, doch die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass alles schnell aufgeholt wird.
In den kommenden Wochen geht es um die Hügelmodellierung im neuen Park: Aufbringen von Humus und Setzen von Pflanzen sowie Stauden, Setzen von Leistensteinen, Errichtung der Tiergartenallee sowie Parkplätze im Bereich Pollheimerstraße und des Traunradweges im westlichen Bereich. Die Montage der ersten Spielgeräte steht ebenfalls an. „Mit der Traun-Bucht, den neuen Wegen, Grünräumen und Aufenthaltsbereichen entsteht ein vielfältiger, moderner Stadtraum, der Natur, Erholung und Begegnung verbindet“, ist Raggl-Mühlberger überzeugt.
Und genau die Traun-Bucht wird gerade errichtet. Diese ist 75 Meter lang und 15 Meter breit. Zusammengerechnet ergeben die 127 einzelnen Betonfertigteile ein Gesamtvolumen von rund 98,5 Kubikmeter Beton mit einem Gesamtgewicht von rund 259 Tonnen. Damit sind das Sonnenbaden, Erholen oder auch der Gang in die Traun erleichtert. Geplant sind auch Veranstaltungen. Erreichbar ist die Bucht über die gerade entstehende Volksgartenallee. In deren Sichtachse führt eine vierteilige Stiegenanlage mit Handläufen und integrierter Beleuchtung hinunter zu einer Betonplattform. Bäume werden als Schattenspender gepflanzt.
Einige Projekte zusätzlich
Der finanzielle Spielraum erlaubt Zusatzprojekte wie die Sanierung des Tabakpavillons oder auch die Errichtung eines Cafés am Areal des ehemaligen Traunzeit bei der Eisenbahnbrücke. Ein Betreiber wird noch gesucht. „Weitere Sachen sind geplant. Dazu braucht es aber Gespräche, bevor ich mehr verraten kann“, spielt der Bürgermeister den Geheimnisvollen. Fakt ist, dass sich die Stadt endlich zur Traun öffnet. Der neue Volksgarten prägt das Stadtbild für die kommenden Jahrzehnte.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden