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Wohnraum in Scharfling: Bundesforste machen aus altem Forsthaus drei moderne Mietwohnungen

Thomas Leitner, 12.03.2026 14:36

ST. LORENZ/MONDSEE. Aus einem Forsthaus der 1950er-Jahre wurde moderner Wohnraum. In Scharfling entstanden drei Mietwohnungen mit Holzbauweise und Wärmepumpe.  

Bundesforste bauen Forsthaus in Scharfling zu Mietwohnungen um (Foto: oebf/Wolfgang Lienbacher)
  1 / 3   Bundesforste bauen Forsthaus in Scharfling zu Mietwohnungen um (Foto: oebf/Wolfgang Lienbacher)

Aus eins wird drei: Die Österreichischen Bundesforste haben ein ehemaliges Forsthaus in Scharfling am Mondsee umfassend umgebaut und daraus drei moderne Mietwohnungen geschaffen. Das Gebäude aus den 1950er-Jahren wurde in rund einem Jahr Bauzeit grundlegend saniert, neu organisiert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Künftig sollen die Wohnungen als Hauptwohnsitz genutzt werden.

Mehr Platz, mehr Qualität, mehr Nachhaltigkeit

Herzstück des Umbaus ist die neue Aufteilung des Hauses. Durch ein außenliegendes Stiegenhaus entstanden drei eigenständige Wohneinheiten mit jeweils rund 80 Quadratmetern. Gleichzeitig blieb der ursprüngliche Charakter des Forsthauses erhalten, wurde aber mit einer modernen Optik verbunden. Die Wohnungen bieten eine hochwertige Ausstattung mit Einbauküche, Eichenmassivparkett sowie Balkonen aus Lärchenholz oder einer Terrasse. Auch der Außenbereich wurde mitgedacht: Ein großer Garten soll im Frühjahr gestaltet werden und steht später allen Bewohnern gemeinsam zur Verfügung. Selbst der Carport wurde naturnah geplant und erhält eine Dachbegrünung mit heimischen Gräsern und Moosen.

Die Bundesforste setzten bei dem Projekt bewusst auf Nachhaltigkeit. Das neue Dachgeschoss wurde komplett in Massivholzbauweise errichtet. Verarbeitet wurden dafür mehr als 100 Kubikmeter heimisches Lärchen- und Fichtenholz. Beheizt werden die Wohnungen künftig mit einer energieeffizienten Luftwärmepumpe. Auch Dämmung und Gebäudetechnik wurden umfassend modernisiert.

Regionale Partner und großes Interesse

Für Planung und Umsetzung holten die Bundesforste gezielt regionale Betriebe ins Boot – vom Architekturbüro bis zur Tischlerei. Insgesamt flossen rund eine Million Euro in das Projekt. Nach der Fertigstellung im Februar 2026 stehen die drei Wohnungen nun zur Vermietung bereit.

Das Interesse dürfte groß sein. Schon jetzt liegen laut Bundesforsten zahlreiche Anfragen vor. Das sanierte Haus am ruhigen Ortsrand von Scharfling zeigt damit, wie sich alte Bausubstanz sinnvoll weiterentwickeln lässt – und wie aus einem einzigen Forsthaus zeitgemäßer Wohnraum für drei Parteien entstehen kann.

 


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