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Kritik an Red-Bull-Flug sorgt für heftige Reaktionen im Netz

Thomas Leitner, 18.03.2026 19:14

ATTERSEE. Ein Trainingsflug über dem Attersee löst eine hitzige Debatte aus. Bürgermeister Rudolf Hemetsberger kritisiert Lärm und Umweltbelastung – auf Facebook schlägt ihm massive Kritik entgegen.

FlyingBulls bei einem Flug (Foto: Photofex/adobe.stock)
FlyingBulls bei einem Flug (Foto: Photofex/adobe.stock)

Ein routinemäßiger Trainingsflug eines Red-Bull-Flugzeugs über dem Attersee hat für Aufsehen gesorgt. Während zahlreiche Schaulustige das Schauspiel am Himmel als spektakulär wahrnehmen, sieht der Bürgermeister von Attersee am Attersee, Rudolf Hemetsberger (Grüne), darin vor allem ein Problem.

Kritik an Flugmanövern über dem See

In einem Facebook-Posting bezeichnete Hemetsberger die Flüge als „absolut und vollkommen unnötige Lärm- und Umweltbelastung“. Gemeint sind Trainingsflüge, bei denen Piloten wiederholt Kreise über dem See ziehen, um Manöver zu üben. Gerade an sonnigen Tagen zieht das viele Blicke auf sich – für manche ein Highlight, für andere ein Ärgernis.

Der Bürgermeister stellt dabei die Notwendigkeit dieser Flüge über dem Attersee infrage und verweist auf die Auswirkungen auf Anrainer und Natur. Seine Wortmeldung bringt damit einmal mehr die Debatte rund um Umweltbelastung und Nutzung des Luftraums über sensiblen Regionen ins Rollen.

Shitstorm auf Facebook

Die Reaktionen auf das Posting fallen deutlich aus. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich auf Facebook eine intensive Diskussion, in der Hemetsberger auch scharfe Kritik entgegengebracht wird. Zahlreiche Nutzer widersprechen seiner Einschätzung und sehen in den Flügen eine willkommene Attraktion.

In vielen Kommentaren wird zudem auf die wirtschaftliche Bedeutung von Red Bull hingewiesen. Das Unternehmen sei ein wichtiger Steuerzahler und internationaler Imageträger. Andere Stimmen betonen, dass die Trainingsflüge für viele Menschen ein kostenloses Spektakel darstellen, das die Region zusätzlich belebt.


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