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Mitten im Leben und gut begleitet bei Assista Vöcklabruck 

Emma Salveter, 15.05.2026 12:00

VÖCKLABRUCK. Der Standort der Assista Soziale Dienste GmbH in Vöcklabruck bietet vielfältige Wohn-, Pflege- und Unterstützungsangebote für Menschen mit körperlichen oder neurologisch bedingten Beeinträchtigungen. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Sowohl die Mitarbeiterinnen Anna, Magdalena und Mahra als auch die Bewohner Fritz und Tanja schätzen die familiäre Atmosphäre. (Foto: Salveter)

Das Angebot reicht von vollbetreutem Wohnen in kleinen Gruppen bis zu eigenen Garçonnièren, alle Bewohner können aber jederzeit Unterstützung in Anspruch nehmen. Ein großer Teil der Bewohner ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Betreuung erfolgt durch ein eingespieltes Team aus ausgebildeten Pflegekräften, viele davon langjährig im Dienst. Kleine Gruppen und individuelle Betreuung ermöglichen flexible Unterstützung im Alltag und bei Freizeitaktivitäten.

Entwicklung und Vertrauen

Die Leiterin des Wohnbereichs, Anna Humer, beschreibt die Arbeit als sehr menschenorientiert. Besonders wichtig sei es, individuelle Stärken zu erkennen und Entwicklung zu ermöglichen: „Mich motiviert vor allem, Menschen mit Behinderung in (fast) allen Lebenslagen zu begleiten und zu bestmöglich zu unterstützen, um selbstbestimmt leben zu können.“ Im Alltag zeige sich diese Entwicklung oft in kleinen Schritten, die jedoch große Bedeutung haben: „Oft erlebe ich, dass Menschen mit der Zeit offener werden und mehr Vertrauen aufbauen und dadurch wieder ein Stückchen mehr an sich selbst glauben. Auch „kleine“ Fortschritte, wie mehr Selbstständigkeit, können dabei schon große Meilensteine sein.“

Besonders wichtig seien Momente, in denen Menschen wieder Zuversicht entwickeln: „Besonders schön sind Momente, in denen Menschen anfangen wieder positiv in die Zukunft zu schauen oder kleine Ziele erreichen, die ihnen vorher unmöglich schienen.“ Auch die Bedeutung von Vertrauen und Beziehung hebt sie hervor: „Beziehung und Vertrauen spielen eine sehr große Rolle in meiner Arbeit. Nur wenn Vertrauen da ist, kann eine gute Zusammenarbeit entstehen.“

Mitten in der Gesellschaft

Bewohner schätzen besonders die Mischung aus Selbstständigkeit und Unterstützung. Tanja beschreibt ihren Einzug als klare positive Entscheidung: „Es war beste Entscheidung meines Lebens in diese Wohngruppe zu ziehen.“ Sie lebt sehr selbstständig in einer eigenen Garçonnière, hat aber jederzeit Zugang zur Wohngruppe. Auch Fritz betont die Vorteile kleiner Gruppen: „Es wird sich sehr bemüht“, sagt er lachend und hebt hervor, dass individuell auf Bedürfnisse eingegangen werden kann. Ulli hebt die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel hervor, durch die sie selbstständig unterwegs sein kann.

Die Wohngruppen sind stark in die Nachbarschaft eingebunden und im Umfeld bekannt. Dadurch entsteht echte gesellschaftliche Teilhabe im Alltag.

Familiäre Atmosphäre

In den Wohngruppen wird die familiäre Atmosphäre besonders geschätzt. Ein konstantes, langjähriges Team sorgt für Vertrauen und Stabilität. Mitarbeitende übernehmen vielfältige Aufgaben – von Pflege über Alltagsorganisation bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten mit den Bewohnern.

Ziel ist es, Menschen mit Behinderung Selbstbestimmung, Teilhabe und Entwicklung zu ermöglichen – individuell begleitet und mitten in der Gesellschaft.


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