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SCHÖRFLING. Ein seltenes Klimt-Original, neue Kunst-Dialoge und Attersee-Flair. Das Klimtzentrum in Schörfling zeigt 2026 ein Ausstellungserlebnis mit Strahlkraft.
 

Ausstellungs-Eröffnung am Attersee (Foto: Klimt Zentrum)
Ausstellungs-Eröffnung am Attersee (Foto: Klimt Zentrum)

Gustav Klimt und der Attersee – diese Liebe leuchtet bis heute. Im Klimt-Zentrum in Schörfling wartet 2026 ein besonderes Highlight: Die originale Zeichnung „Gertrude Flöge“ aus dem Jahr 1912 ist in der Sommerausstellung zu sehen.

Klimt zeichnete die kleine „Trude“

Klimt kam 1900 erstmals an den Attersee und fand hier Inspiration für viele seiner berühmten Landschaftsbilder. In der Villa Paulick, Treffpunkt der Wiener Sommergesellschaft, verbrachte er prägende Sommer. Eingeladen hatte ihn Emilie Flöge, Designerin, Unternehmerin und enge Wegbegleiterin des Künstlers.

Ihre Nichte Gertrude, genannt „Trude“, verewigte Klimt als fünfjähriges Mädchen. Genau diese seltene Zeichnung bildet nun das Herzstück der Ausstellung. Für Kunstfreunde ist das eine kleine Sensation: Klimt-Originale sind rar, begehrt und erzielen am Kunstmarkt regelmäßig Rekorde.

Klimt trifft Teschner und Gegenwart

Unter dem Titel „Poesie der Landschaft – Klimt und Teschner“ stellt das Klimt-Zentrum Gustav Klimt dem Künstler Richard Teschner gegenüber. Dessen bislang kaum gezeigte Zeichnungen und Studien aus der Villa Paulick öffnen neue Blicke auf den Attersee als Ort der Inspiration.

Auch die Gegenwart spielt eine starke Rolle: Pablo Meier-Schomburg rüttelt mit seinem „Golden Dialogue“ an gewohnten Sehweisen. Farbe trifft Wasser, Kunst trifft Natur.

Die Ausstellung spannt damit einen Bogen von 1917 bis heute – und zeigt, wie Landschaft immer wieder neu entdeckt werden kann.

 


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