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GAMPERN. Sieben nonverbale Kinder wachsen im Lebenshilfe-Kindergarten Gampern mit besonderer Begleitung auf. Jetzt wird dringend Verstärkung gesucht.

Im Lebenshilfe-Kindergarten Gampern kommen Symbole und Hilfsmittel der Kommunikation zum Einsatz. (Foto: Lebenshilfe OÖ)

Im Lebenshilfe-Kindergarten Gampern passiert jeden Tag etwas Besonderes: Hier werden aktuell sieben nonverbale Kinder begleitet. Sie sprechen nicht mit Worten – und werden trotzdem verstanden. Möglich machen das sechs engagierte Mitarbeiterinnen und ein Zivildiener, die mit Gebärdensprache, Symbolen, Piktogrammen und Unterstützter Kommunikation arbeiten.

Kommunikation ohne Worte

Tablets, Zeitmessgeräte und andere elektronische Hilfsmittel gehören im Kindergartenalltag ebenso dazu wie viel Geduld, Erfahrung und Einfühlungsvermögen. So können die Kinder zeigen, was sie brauchen, fühlen oder erzählen möchten. „Jedes Kind hat das Recht, gehört zu werden. Wo Worte fehlen, braucht es Menschen, die verstehen“, sagt Leiterin Angela Egger.

Seit 16 Jahren leitet sie den Lebenshilfe-Kindergarten in Gampern. Noch immer erlebt sie bewegende Momente. Es sei bereichernd zu entdecken, was in den Kindern steckt, berichtet Egger. Oft werde sie dabei positiv überrascht.

Team sucht Verstärkung

Neben dem pädagogischen Team unterstützen regelmäßig eine Ergotherapeutin, Physiotherapeutin, Psychotherapeutin und Logopädin die Arbeit mit den Kindern. Gemeinsam helfen sie den Kindern, sich zu entfalten und ihr Potenzial zu entwickeln.

Dringend gesucht wird derzeit ein weiterer Kindergartenpädagoge für das Team. Erfahrung mit nonverbalen Kindern sei keine Voraussetzung. Entscheidend sei laut Angela Egger vor allem die Bereitschaft zu lernen. Im Alltag wachse man rasch in die Unterstützte Kommunikation hinein.


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