Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SALZKAMMERGUT. Die invasive Quagga-Muschel breitet sich in Europa weiter aus. In Oberösterreich bleibt die Lage stabil, doch die Gefahr ist nicht gebannt.

Quaqqa-Muschel (Foto: Land OÖ)
  1 / 3   Quaqqa-Muschel (Foto: Land OÖ)

Attersee, Traunsee, Mondsee und die Feldkirchner Badeseen bleiben weiterhin von der invasiven Quagga-Muschel betroffen. Das zeigt das aktuelle Monitoring des Landes Oberösterreich. Gleichzeitig gibt es aber auch eine positive Nachricht: In zahlreichen anderen Seen konnte die Süßwassermuschel erneut nicht nachgewiesen werden.

Vier Seen weiterhin betroffen

Die Quagga-Muschel gilt als eine der größten Herausforderungen für viele europäische Gewässer. In Oberösterreich wurde sie bisher im Attersee, Traunsee, Mondsee sowie in den Feldkirchner Badeseen festgestellt. Das aktuelle Monitoring bestätigt diese Verbreitung, eine weitere Ausbreitung auf zusätzliche Seen konnte bislang nicht festgestellt werden.

Keine Spuren fanden die Experten unter anderem im Hallstätter See, Irrsee, Schwarzensee, Offensee, Almsee, Nussensee, Vorderen Langbathsee, Holzöstersee, Höllerer See oder im Stausee Klaus. Damit bleiben viele beliebte Bade- und Naturseen vorerst verschont.

Wassersport als Risikofaktor

Die Quagga-Muschel stammt ursprünglich aus den Zuflüssen des Schwarzen Meeres und breitet sich seit Jahren in Europa aus. Sie haftet an Bootsrümpfen, Ankern, Tauen oder Tauchausrüstungen und kann dadurch unbemerkt in neue Gewässer gelangen.

Besonders betroffen sind Seen mit intensiver Wassersportnutzung und hohem Bootsverkehr. Die Muschel kann technische Anlagen, Rohre und Filtersysteme besiedeln, heimische Arten verdrängen und das ökologische Gleichgewicht eines Sees verändern.

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, appelliert das Land Oberösterreich an Bootsbesitzer, Taucher, Angler und Stand-up-Paddler, ihre Ausrüstung nach jedem Gewässerwechsel gründlich zu reinigen, zu kontrollieren und vollständig trocknen zu lassen. Schon kleinste Larven können ausreichen, um einen bisher unbelasteten See dauerhaft zu besiedeln.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Ein Stück Seewalchen für die Zukunft

Ein Stück Seewalchen für die Zukunft

SEEWALCHEN. Eine besondere Zeitkapsel soll künftigen Generationen einen Einblick in das Leben der Gemeinde Seewalchen im Jahr 2026 geben.

Tips - total regionalEmma Salveter
246 Kilometer auf den Spuren der Frankenburger Exulanten

246 Kilometer auf den Spuren der Frankenburger Exulanten

FRANKENBURG/SULZBÜRG. Vor 400 Jahren machten sich rund 300 protestantische Familien aus dem Landl ob der Enns auf den beschwerlichen Weg nach ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Kreativer Malvormittag in Vöcklamarkt

Kreativer Malvormittag in Vöcklamarkt

VÖCKLAMARKT. Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Vöcklamarkt konnten Kinder bei einem kreativen Malvormittag mit Landschaftsmaler Ewald ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Buntes Kulturprogramm im Stadtsaal Vöcklabruck

Buntes Kulturprogramm im Stadtsaal Vöcklabruck

VÖCKLABRUCK. Der Stadtsaal Vöcklabruck startet mit einem abwechslungsreichen Programm in die Herbst- und Wintersaison. Bis Jahresende stehen ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Thriller Schattenkinder verspricht Spannung am Attersee

Thriller "Schattenkinder" verspricht Spannung am Attersee

ATTERSEE. Die letzten warmen Sommertage gehen langsam zu Ende, die Abende werden wieder länger und damit beginnt auch die Zeit für spannende ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Gelebte Tradition bei der Goldhaubengruppe St. Georgen im Attergau

Gelebte Tradition bei der Goldhaubengruppe St. Georgen im Attergau

ST. GEORGEN IM ATTERGAU. Die Goldhauben- und Kopftuchgruppe St. Georgen im Attergau lud zum traditionellen Jubelpaargottesdienst mit Kräuter-Lavendelsackerl-, ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Weitere Beiträge