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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Seit einem Jahr unterstützt das First-Responder-System des Roten Kreuzes die Notfallversorgung im Mondseeland und in der Region Attersee-Süd. 19 freiwillige Helfer waren bereits bei 151 Einsätzen im Einsatz.

V.l.: Helga Neuhofer, Jakob Widlroither, Daniel Widlroither und Gerald Schuster (Foto: FN Neuhofer)
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Besonders in den Sommermonaten sorgen das höhere Verkehrsaufkommen und der Tourismus für zusätzliche Herausforderungen im Rettungsdienst. Bei zeitkritischen Notfällen können die ersten Minuten entscheidend sein. Genau hier setzen die First Responder an: Sie werden über die Rettungsleitstelle alarmiert und leisten mit Einsatzrucksack und Defibrillator qualifizierte Erste Hilfe, bis die regulären Rettungsmittel eintreffen.

„First Responder sind erfahrene, besonnene Kolleg:innen, die wir entsprechend ihrer speziellen Fähigkeiten einsetzen und stärken“, erklärt Gerald Schuster, Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes Vöcklabruck.

Zu den engagierten Helfern gehören auch die Brüder Jakob und Daniel Widlroither aus Innerschwand. Bei einem Motocross-Unfall konnten sie gemeinsam sofort lebensrettende Maßnahmen einleiten. „Wir konnten sofort mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen und wichtige Vorarbeit für die nachfolgenden Rettungsmittel leisten“, berichtet Daniel Widlroither. Die Unterstützung kommt nicht nur den Patienten zugute. „Neben der Versorgung merkt man auch, wie sehr es Angehörige erleichtert, sobald wir vor Ort sind“, erzählt sein Bruder Jakob.

Ermöglicht wurde der Aufbau des Systems durch die Unterstützung von FN Neuhofer. „Jede:r von uns kann in eine Situation geraten, in der jede Minute zählt. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt mit voller Überzeugung“, sagt Geschäftsführer Franz Neuhofer.

Nach dem ersten Jahr zeigt sich: Die First Responder sind zu einer wichtigen Ergänzung der bestehenden Rettungsstrukturen geworden und helfen, die entscheidenden ersten Minuten bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte zu überbrücken.


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