So groß sind die Preisunterschiede bei den Bootsvermietern in Oberösterreich
SALZKAMMERGUT. Wer in Oberösterreich ein Boot mieten möchte, sollte vorab die Preise vergleichen. Je nach See und Bootstyp unterscheiden sich die Kosten um mehr als das Doppelte.

Wer einen Ausflug auf einen der oberösterreichischen Seen plant, kann mit einem Preisvergleich deutlich sparen. Eine aktuelle Erhebung bei 18 Bootsverleihen zeigt große Unterschiede bei Elektrobooten, Tretbooten, Ruderbooten, Stand-up-Paddles und Segelbooten. Kontrolliert wurden Anbieter am Attersee, Mondsee, Irrsee, Traunsee, Hallstättersee, Wolfgangsee, Gleinkersee und am Stausee Klaus.
Elektroboote kosten zwischen 24 und 60 Euro
Besonders deutlich fällt die Preisspanne bei Elektrobooten aus. Am Mondsee kann eine Stunde bereits ab 24 Euro gebucht werden. Am Hallstättersee werden für die gleiche Mietdauer bis zu 60 Euro verlangt.
Auch bei Tretbooten lohnt sich der Vergleich. Am Stausee Klaus und am Gleinkersee kostet eine Stunde rund 15 Euro. Am Attersee können dafür je nach Verleih bis zu 35 Euro fällig werden.
Ruderboote gehören zu den günstigsten Möglichkeiten für eine Fahrt auf dem See. Am Irrsee kostet eine Stunde bereits ab 9 Euro. Am Wolfgangsee liegt der Preis mit bis zu 18 Euro doppelt so hoch.
Auch bei SUPs und Segelbooten gibt es Unterschiede
Stand-up-Paddles können am Stausee Klaus bereits ab 10 Euro pro Stunde ausgeliehen werden. Am Hallstättersee werden dafür bis zu 25 Euro verlangt. Segelboote kosten abhängig von Größe, Ausstattung und Anbieter meist rund 50 Euro pro Stunde. Solche Preise finden sich etwa am Attersee und am Mondsee.
Viele Anbieter ermöglichen auch kürzere Fahrten von einer halben Stunde oder bieten günstigere Tarife für längere Mietzeiten an. Vor der Buchung lohnt sich deshalb ein Blick auf die Preisliste. Wichtig sind zudem gute Schwimmkenntnisse und eine passende Sicherheitsausrüstung.


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