Müllsünder sorgen in Seewalchen erneut für Ärger
SEEWALCHEN. Immer häufiger landet Hausmüll in öffentlichen Mistkübeln. Besonders betroffen ist derzeit das Schulzentrum. Die Gemeinde kündigt Konsequenzen an.

Die illegale Müllentsorgung sorgt in Seewalchen am Attersee erneut für Ärger. Nach Angaben der Gemeinde werden derzeit wieder vermehrt Säcke mit Hausmüll in öffentlichen Abfalleimern entsorgt. Besonders häufig betroffen sind die Mistkübel rund um das Schulzentrum. Die Gemeinde spricht von einem weiteren unerfreulichen Kapitel im Kampf gegen rücksichtslose Müllsünder.
Mistkübel für Kleinabfälle gedacht
Öffentliche Abfalleimer sind ausschließlich für kleine Abfälle von Passanten und Spaziergängern vorgesehen. Dazu zählen etwa Taschentücher, Verpackungen oder Hundekotbeutel. Werden die Behälter mit privatem Hausmüll gefüllt, fehlt darin rasch der Platz für den vorgesehenen Zweck. Überfüllte Mistkübel und herumliegende Abfälle verschandeln zudem das Ortsbild.
Die Gemeinde stellt klar: Das Entsorgen von Hausmüll in öffentlichen Mistkübeln ist illegal. Verstöße gegen die Bestimmungen des Abfallwirtschaftsgesetzes können mit empfindlichen Strafen geahndet werden.
Zusätzliche Müllsäcke erhältlich
Wer vorübergehend mehr Restmüll zu entsorgen hat, kann im Rathaus eigene Gemeindemüllsäcke kaufen. Diese kosten sechs Euro pro Stück und sind während der Parteiverkehrszeiten erhältlich. Nur diese gekennzeichneten Säcke werden von der Müllabfuhr mitgenommen.
Private Müllsäcke, die neben Abfalltonnen oder öffentlichen Mistkübeln abgestellt werden, bleiben hingegen liegen. Die Gemeinde appelliert daher an die Bürger, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und so gemeinsam für ein sauberes und umweltbewusstes Seewalchen zu sorgen.








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