Flugzeugabsturz im Attersee: Bergungsarbeiten am Wrack verzögern sich
STEINBACH/ATTERSEE. Die Bergung des abgestürzten Flugzeugs aus dem Attersee gestaltet sich weiterhin schwierig. Vor allem die Befestigung des Wracks in rund 160 Metern Tiefe stellt die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.

Die Bergung des abgestürzten Kleinflugzeugs aus dem Attersee verzögert sich weiter. Auch am Samstag waren die Einsatzkräfte mit umfangreichen Arbeiten beschäftigt. Das Wrack liegt weiterhin in rund 160 Metern Tiefe im Attersee vor Steinbach.
Befestigung des Flugzeugs wird zur Herausforderung
Das große Problem ist derzeit die sichere Befestigung des schwer beschädigten Flugzeugs. Da Taucher in dieser enormen Tiefe nicht eingesetzt werden können, erfolgen die Arbeiten mit einem speziellen Tauchroboter.
Mit dessen Greifarm müssen Bergeleinen beziehungsweise Seile am Wrack angebracht werden. Das gestaltet sich in rund 160 Metern Tiefe äußerst schwierig und erfordert höchste Präzision. Erst wenn das abgestürzte Flugzeug entsprechend gesichert ist, können die weiteren Schritte zur Bergung durchgeführt werden.
Bereits in den vergangenen Tagen waren umfangreiche Vorbereitungen für die Bergung gelaufen. Ein Sachverständiger begutachtete das Wrack mithilfe des Tauchroboters, mögliche Befestigungspunkte wurden gesucht und erste Arbeiten für das Anheben durchgeführt.
Bergung aus dem Attersee bleibt schwierig
Auch das Wetter hatte die Arbeiten zwischenzeitlich erschwert. Starker Wind, ein Sturm und heftiger Regen sorgten für Unterbrechungen. Am Samstag wurden die Arbeiten fortgesetzt, die schwierige Befestigung des Flugzeugwracks sorgt nun jedoch für weitere Verzögerungen.
Wann das Wrack schließlich aus rund 160 Metern Tiefe an die Wasseroberfläche gebracht werden kann, ist derzeit noch offen.








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