Nach drei Unfällen: Neue Vollschranken sichern Bahnkreuzung
ST. GEORGEN. Drei Kollisionen mit Verletzten seit 2020: Jetzt soll eine neue Vollschrankenanlage an der Atterseebahn in St. Georgen für mehr Sicherheit sorgen.

Nach mehreren Unfällen wurde an der Eisenbahnkreuzung in der Johann-Beer-Straße in St. Georgen im Attergau jetzt nachgerüstet. Stern & Hafferl Verkehr hat eine neue Vollschrankenanlage mit Lichtzeichen in Betrieb genommen. Rund 539.000 Euro wurden in die zusätzliche Sicherung investiert.
Drei Kollisionen innerhalb von vier Jahren
Bisher war die Kreuzung der Atterseebahn lediglich durch eine Lichtzeichenanlage gesichert. Seit 2020 ereigneten sich dort drei Kollisionen zwischen Zügen und Kraftfahrzeugen: im Mai 2020, im September 2022 und zuletzt im März 2024. Bei allen drei Unfällen wurden Personen verletzt, teilweise entstand erheblicher Sachschaden.
Nach den Unfällen nahm die zuständige Eisenbahnbehörde die Situation erneut unter die Lupe und legte eine zusätzliche Sicherung durch Vollschranken fest. Diese bilden nun eine physische Barriere und sollen verhindern, dass Fahrzeuge bei herannahenden Zügen auf die Gleise fahren.
539.000 Euro in Sicherheit investiert
„Mit der neuen Vollschrankenanlage erhöhen wir die Sicherheit an dieser Eisenbahnkreuzung deutlich und schaffen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass schwere Unfälle, wie wir sie hier in der Vergangenheit leider erleben mussten, künftig vermieden werden können“, erklärt Stern-&-Hafferl-Geschäftsführer Günter Neumann.
Die Kosten von rund 539.000 Euro werden laut Finanzierungsübereinkommen mit Unterstützung des Landes Oberösterreich, des Bundes und der Marktgemeinde St. Georgen im Attergau getragen. Für die Bauarbeiten musste die Eisenbahnkreuzung vollständig gesperrt werden. Mittlerweile ist die neue Anlage in Betrieb.








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