September im Salzkammergut deutlich zu warm
SALZKAMMERGUT. Der September 2026 war im Salzkammergut laut Meteorologe Christian Brandstätter von METEO-data erneut deutlich wärmer als das langjährige Mittel der Klimaperiode 1991 bis 2020.

Hochdruckeinfluss, viel Sonnenschein und ungewöhnlich hohe Temperaturen prägten den ersten Herbstmonat.
Bereits in der ersten Septemberdekade wurden dreimal mehr als 30 Grad erreicht. Die höchsten Temperaturen registrierte METEO-data mit 33,3 Grad in Seewalchen, 33,1 Grad in Bad Ischl und 32,4 Grad in Vöcklabruck. Insgesamt wurden an zehn Tagen mehr als 25 Grad gemessen. Mehr Sommertage gab es in den vergangenen 30 Jahren nur 2016 mit 13 Tagen.
Am 16. September sorgten Gewitter, kräftige Regenfälle und stürmische Böen für eine kurze Wetterumstellung. In Vöcklabruck wurden Windspitzen von bis zu 70 km/h gemessen. Auch die höchsten Tagesniederschläge fielen an diesem Tag, darunter 38,2 Liter pro Quadratmeter in Seewalchen und 30 Liter in Altmünster.
Trotz des Niederschlagsereignisses blieb der September insgesamt zu trocken. In Seewalchen lag die Monatsniederschlagsmenge rund 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Zum Monatsende gingen die Temperaturen deutlich zurück. Die tiefsten Werte wurden mit 2,2 Grad in Vöcklabruck, 3,7 Grad in Seewalchen und 4,3 Grad in Bad Goisern gemessen.
Statistischer Ausblick auf den Oktober
Ein Blick auf die langjährige Statistik zeigt für den Oktober eine durchschnittliche Niederschlagsmenge von rund 73 Litern pro Quadratmeter. Im Mittel werden 2,3 Frosttage registriert. Den höchsten Wert gab es im Jahr 2003 mit insgesamt 12 Frosttagen.








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