Lenzinger Lichtspiele zeigen österreichische Filmgeschichte
LENZING. Die Lichtspiele Lenzing zeigen am Donnerstag, 29. Oktober, um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm „Der Mann mit der kleinen Kamera – Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“.

Bei der Vorführung sind die Filmemacher Andreas Kurz aus Attnang-Puchheim und Mario Hengster, der in Timelkam geboren wurde, anwesend.
Der Film erzählt die Geschichte von acht Rollen Amateurfilm, die rund 80 Jahre nach ihrer Entstehung wiederentdeckt wurden. Die Schwarzweißaufnahmen führen von einem Familiengarten über das deutsch besetzte Paris und Kriegsschauplätze in der Ukraine, Tschechien und Polen bis ins Wien der 1950er-Jahre. Auch der damalige Bundeskanzler Leopold Figl ist auf den Aufnahmen zu sehen.
Regisseur Andreas Kurz folgt gemeinsam mit Kameramann und Produzent Mario Hengster den Spuren des unbekannten Amateurfilmers und rekonstruiert dessen Lebensgeschichte. Dabei entsteht ein persönlicher Blick auf die Kriegs- und Nachkriegszeit aus der Perspektive eines Familienvaters.
Der Film entstand in Koproduktion mit 3sat und ORF und wurde im Fernsehen als Zweiteiler gezeigt. In Lenzing ist er erstmals als zusammenhängender Film zu sehen. Zum Team gehörte auch Robert Breber aus Timelkam, der für Tonschnitt und Special Effects verantwortlich war.








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