Verrückt oder gastfreundlich? Vöcklabrucker Wirt bremst die Preise in der Gansl-Saison
VÖCKLABRUCK. Zur Ganslzeit schaut man auch auf die Rechnung. Der Vöcklabrucker Wirt Peter Klaffenböck hält seinen Entenpreis stabil – und bietet heuer kleinere Portionen für den kleineren Hunger an.

Zur Ganslzeit wird auch die Rechnung zum heißen Thema. Gänse sollen heuer im Einkauf rund neun Euro pro Kilo kosten – nach etwa sieben Euro im Vorjahr. Dazu belasten Personal, Energie und Beilagen die Kalkulation. Mehr verlangen oder weniger verdienen: Diese Frage beschäftigt die Branche zum Saisonstart.
Der Vöcklabrucker Promiwirt Peter Klaffenböck setzt einen anderen Akzent. Nachdem er bereits in den vergangenen Jahren mit seinen Gansl- und Entenangeboten aufhorchen ließ, nimmt er heuer besonders Pensionisten ins Visier: Kleinere Portionen Ente und Rehbraten kosten jeweils 16,90 Euro – inklusive Knödel, Blaukraut und Preiselbeeren.
Kleinerer Hunger, kleinere Rechnung
Das Angebot dürfen auch andere Gäste bestellen, denen eine normale Portion zu groß ist. Eine Preissenkung für dasselbe Gericht ist es damit nicht: Die Ersparnis geht mit einer kleineren Portion einher.
Klaffenböck möchte damit gerade älteren Gästen den Wirtshausbesuch weiterhin ermöglichen. Gut essen, Bekannte treffen und gemütlich zusammensitzen sollen auch mit schmalerer Geldbörse möglich bleiben.
„Mir geht es nicht ums große Geschäft. Ich liebe meinen Beruf, und mir macht es Freude, wenn die Einheimischen kommen, sich das Essen leisten können und zufrieden nach Hause gehen.“
Bei der normalen Ente bleibt die Preisbremse drin
Während das kleinere Angebot neu ist, bleibt bei der normalen Entenportion alles beim Vorjahrespreis: Sie kostet samt Beilagen weiterhin 19,90 Euro. Bereits 2024 hatte der Wirt mit seinem Ganslangebot für Aufmerksamkeit gesorgt, 2025 folgte die Ente unter der 20-Euro-Marke.
Die kleineren Portionen Ente und Rehbraten gibt es ab 10. Oktober täglich bis Anfang Dezember.








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