Soziale Initiative feiert 20 Jahre Hilfe in Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Seit 20 Jahren unterstützt die Soziale Initiative Kinder, Jugendliche und Familien im Bezirk Vöcklabruck. Bei einer Jubiläumsfeier konnten sich Besucher ein Bild von den verschiedenen Angeboten machen.

Derzeit sind 30 Fachkräfte an zwei Standorten in Vöcklabruck und Attnang-Puchheim tätig. Die Angebote reichen von sozialpädagogischer Familienbetreuung, Erziehungs- und Alltagshilfe sowie mobiler Psychotherapie bis zur Unterstützung junger Menschen bei der beruflichen Orientierung und beim Einstieg ins Arbeitsleben.
Das Team Vöcklabruck mobil betreut jährlich rund 80 Familien in ihrem vertrauten Lebensumfeld. Seit 2006 wurden etwa 600 Familien in Krisensituationen begleitet. Das Jugendcoaching „we need you“ unterstützte im selben Zeitraum rund 6.000 Jugendliche und junge Erwachsene. Das jüngste Angebot im Bezirk ist das mobile Familiencoaching, das seit 2024 bei Krisen und Erziehungsfragen Hilfe bietet. Die Beratung erfolgt freiwillig, vertraulich und kostenlos.
Unterstützung auf dem Weg in die Zukunft
Bei der Jubiläumsfeier berichteten auch zwei ehemalige Klientinnen über ihre Erfahrungen. Simona wurde nach schwierigen familiären und persönlichen Erlebnissen im Projekt IWA – Individuelle Wege zu Ausbildung und Arbeit begleitet. Die Unterstützung half ihr, sich beruflich zu orientieren und eine passende Ausbildung zu finden. Im März 2026 schloss sie ihre Ausbildung zur Bürokauffrau bei einem Bestattungsunternehmen mit Auszeichnung ab.
Auch Nova erzählte, wie die Begleitung durch das Team Vöcklabruck mobil ihr geholfen hat. Durch Gespräche und gemeinsame Aktivitäten konnte sie Belastungen besser bewältigen und ihre Beziehung zu ihren Eltern verbessern. Mit ihrer ehemaligen Betreuerin steht sie auch nach dem Ende der Betreuung weiterhin in Kontakt.
Zusammenarbeit als wichtige Grundlage
Lydia Durchner, Co-Leiterin des Teams Vöcklabruck mobil, betonte die Bedeutung der langfristigen Begleitung und der Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe sowie anderen Einrichtungen im Bezirk. Geschäftsführer Martin Hofer hob ebenfalls die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die offene Kommunikation zwischen den beteiligten Fachkräften hervor. Sie seien wichtige Voraussetzungen, um Familien auch in schwierigen Phasen wirksam unterstützen zu können.








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