Redlham gedenkt NS-Zwangsarbeiter Josef Mandela mit Mahnmal
REDLHAM. Rund 50 Personen versammelten sich in Tuffeltsham, um der Opfer der NS-Zwangsarbeit zu gedenken. Im Mittelpunkt stand das Schicksal des polnischen Zwangsarbeiters Josef Mandela, der im Dezember 1942 in Landertsham ermordet wurde.

Das Mahnmal vor Ort entstand als gemeinsames Projekt des Mauthausen Komitees Vöcklabruck, der Gemeinde Redlham, der Berufsschulen Attnang und Wels sowie der Künstlerinnen Ruth Größwang und Walentina Ammann. Bei der Gedenkfeier sprachen Bürgermeister Wolfgang Kaiß, der erste Botschaftsrat der polnischen Botschaft in Wien, Przemyslaw Gembiak, und Marianne Huber (geb. Duda), die Texte ihres Vaters vorlas. Dieser war Zeitzeuge der damaligen Geschehnisse. Rudolf Loidl und Margret Lehner Wessely vom Mauthausen Komitee Vöcklabruck leiteten die Veranstaltung, musikalisch begleitet von Peter Wessely am Saxofon.
Unter den Gästen waren auch Vertreter aus Politik, Kirche und dem Mauthausen Komitee sowie Getrud Maier und Josef Duda, die Kinder des Zeitzeugen. Die Feier setzte ein Zeichen für das gemeinsame Erinnern und die überregionale Verbundenheit.








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