Klimt-Gemälde vom Attersee soll bis zu 80 Millionen Dollar bringen
ATTERSEE. Ein Stück Attersee-Kunstgeschichte kommt unter den Hammer: Gustav Klimts berühmtes Gemälde „Litzlbergkeller“ könnte in New York Millionen erzielen.

Ein kleines Gasthaus am Attersee wird zum Star einer spektakulären Kunstauktion! Am 17. November versteigert das Auktionshaus Christie's in New York Gustav Klimts Gemälde „Litzlbergkeller“. Der Schätzpreis liegt bei unglaublichen 60 bis 80 Millionen US-Dollar. Damit könnte das Meisterwerk aus dem Salzkammergut erneut für Aufsehen auf dem internationalen Kunstmarkt sorgen.
Ein Millionenbild mit Attersee-Geschichte
Das 1915/16 entstandene Ölgemälde zeigt den einstigen Litzlbergkeller am Nordufer des Attersees, wo Klimt zwischen 1900 und 1907 seine Sommer verbrachte. Das quadratische Bild misst rund 110 mal 110 Zentimeter und zeigt das Gebäude eingebettet in eine grüne Landschaft mit Spiegelungen im Wasser.
Bereits 1997 sorgte das Werk bei einer Versteigerung für einen damaligen Klimt-Rekord. Seit fast drei Jahrzehnten befindet es sich in Privatbesitz und war zuletzt als Leihgabe im Wiener Leopold Museum zu sehen.
Klimts Spuren am Attersee entdecken
Die Verbindung des weltberühmten Künstlers zur Region hält der Verein Klimt am Attersee lebendig. Seit 2011 widmet er sich der Bewahrung seines kulturellen Erbes. Das 2012 eröffnete und 2024 neu ausgerichtete Klimt-Zentrum in Schörfling bietet Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen. Auch der Klimt-Themenweg und die historische Villa Paulick machen die Sommerfrische des Malers erlebbar.
Weitere Informationen unter klimt-zentrum.at.








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