Alzheimerhilfe informierte in Vöcklabruck über Demenz
VÖCKLABRUCK. Wie sich eine Alzheimer-Erkrankung bemerkbar macht und welche Unterstützung Betroffene und Angehörige erhalten können, stand im Mittelpunkt eines Vortrags des Vereins „MAS-Alzheimerhilfe“ im Seniorenzentrum Vöcklabruck.

Rund 170.000 Menschen in Österreich sind von einer Demenzerkrankung betroffen, etwa 22.000 davon in Oberösterreich. Über die Diagnose Alzheimer und den Umgang mit der Erkrankung informierte Michaela Bichler vom Verein „MAS-Alzheimerhilfe“ auf Einladung von Seniorenbund-Obfrau Annita Hofer im Seniorenzentrum Vöcklabruck.
Alzheimer ist mit 60 bis 70 Prozent die häufigste Demenzform. Zu den Symptomen zählen zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und Veränderungen der Persönlichkeit. Acht von zehn Betroffenen werden zu Hause betreut. Für Angehörige sei das oft eine große Herausforderung und ein „Abschied auf Raten“, wie eine betreuende Seniorin beim Vortrag berichtete.
Der Verein MAS steht für „Motivieren – Aktivieren – Stärken“ und bietet Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Vorbeugend wirken laut Vortrag körperliche Aktivität, ausgewogene Ernährung, geistige Beschäftigung und soziale Kontakte. Auch die Teilnahme am Vereinsleben, etwa beim Mittwoch-Stammtisch des Seniorenbundes, kann dazu beitragen.








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