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VÖCKLABRUCK. Eisige Waldwege waren zu befürchten, doch wohltuende Frühlingstemperaturen begleiteten die Wandergruppe des Seniorenbundes Vöcklabruck unter der Leitung von Reisereferent Bruno Horn vom Ausgangspunkt „Flucht“ in der Gemeinde Redleiten durch den geschichtsträchtigen Kobernaußerwald.

Die Wandergruppe des Seniorenbundes Vöcklabruck im Kobernaußerwald. (Foto: Seniorenbund)
  1 / 2   Die Wandergruppe des Seniorenbundes Vöcklabruck im Kobernaußerwald. (Foto: Seniorenbund)

Der Kobernaußerwald bildet zusammen mit dem Hausruck mit 360 km2 den größten zusammenhängenden Wirtschaftswald. Die ersten Wege durch den Kobernaußerwald wurden bereits um 200 n. Chr. von durchziehenden Römern angelegt. Die heutige Bezirksgrenze Ried – Vöcklabruck war bis 1779 Staatsgrenze zwischen dem Churfürstentum Bayern und dem Kaiserreich Österreich. Die „Schranne“ war ein wichtiger Grenzposten und Abgabestelle für den „Zehent“ (Steuern). Im Jahre 1779 kam der Kobernaußerwald (damals hieß er Hohenhart) mit dem Innviertel zu Österreich und wurde Staatsforst. Kaiser Franz Josef I. erklärte das Kerngebiet des Staatsforstes 1868 zum Habsburgischen Familienbesitz. Marianne Berghammer führte die Gruppe auf Abschnitten des Marienwanderweges über den 719 Meter hohen Drachenpass zur Aussichtswarte Steiglberg der Gemeinde Lohnsburg. Obmann Herbert Weißenbacher erklärte die Entstehung der Hausruck-Kohlelagerstätten und der mächtigen Endmoränenwälle des Salzachgletschers.


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