Race Around Austria Challenge: Hattrick und Ultra-Meisterschaftstitel für Anna Kofler

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Martina Ebner Tips Redaktion Martina Ebner, 11.08.2022 11:38 Uhr

ST. GEORGEN. Anna Kofler dominierte die neunte Auflage der Race Around Austria Challenge und verteidigte fulminant ihren Österreichischen Meistertitel auf der Ultradistanz. Bei den Herren siegte Daniel Biehler, den Teambewerb sichern sich die Brüder Markus und Alexander Lemp. 560 Kilometer und etwa 6.500 Höhenmeter galt es bei der „kurzen“ Distanz von Europas härtestem Extremradrennen zu meistern.

Lange sah es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Race Around Austria Challenge aus. Bei den Herren kämpften Manuel Geyer und Daniel Biehler in der ersten Nachthälfte um die Führungsposition, ehe Manuel Geyer in Steyer das Rennen vorzeitig beenden musste. Damit war der Weg für den Sieg von Daniel Biehler geebnet. Der Innsbrucker, im Vorjahr noch Zweiter bei der RAA CHALLENGE, fuhr auch auf der zweiten Hälfte ein souveränes, schnelles Rennen nur knapp unter dem Streckenrekord und trug sich so erstmals mit einer Zeit von 16 Stunden und 28 Minuten in die Siegerliste der Challenge ein. „Ich habe dieses Rennen und die Strecke in den letzten Jahren lieben gelernt. Jetzt bin ich umso glücklicher, dass ich die Challenge für mich entscheiden konnte. Mein Rennen ist perfekt aufgegangen, und gerade das Duell mit Manuel Geyer hat mich unglaublich motiviert, dass der Schnitt hoch bleibt, und zum Schluss bin ich völlig eingegangen. Ohne meine Crew wäre ich glaube ich nicht mehr über den Hochlecken gekommen“, so ein völlig entkräfteter Biehler im Ziel, der bereits im Ziel ankündigte, im nächsten Jahr über 2.200 Kilometer starten zu wollen. Auf Platz zwei landete mit Herbert Riener der beste Oberösterreicher. 17:45 Stunden hatte er sich vorgenommen, am Ende des Tages wurde es eine Zeit von 18 Stunden und 23 Minuten, der es nach mehreren Antritten nun aufs Stockerl geschafft hat, und sich damit einen Traum erfüllte.

Favoritensieg auch bei den Damen

Die Steirerin und amtierende österreichische Meisterin Anna Kofler holte sich mit einer Glanzleistung den Sieg vor der Tirolerin Bianca Somavilla. Sie pulverisierte dabei ihren eigenen Streckenrekord und setzte die neue Richtmarke der Damen auf 18 Stunden und 19 Minuten. Damit holt sich Kofler nicht nur den Hattrick bei der Challenge, sondern verteidigte auch ihren Meistertitel und das rot-weiß-rote Trikot eindrucksvoll. Nach 560 Kilometer stand ein unglaublicher Schnitt von 30,66 km/h zu Buche. Fast eine Stunde war sie schneller als im Jahr 2021. „Als wir am Hengstpass realisiert haben, dass sich der Streckenrekord ausgehen könnte, bin ich All-Out gefahren. Ich muss ehrlich sagen, ich bin völlig fertig, aber überglücklich, dass unser Plan voll aufgegangen ist“, so die dreifache Gewinnerin und Österreichische Meisterin.

Lemp-Brüder bei der Challenge unschlagbar

Während sich die beiden Brüder Markus und Alexander Lemp aus Schörfling am Attersee die Disziplinen Laufen und Radfahren bisher bei den Bewerben oft aufteilten (Markus Lemp gewann heuer unter anderem den Traunsee Bergmarathon mit neuem Streckenrekord), machten sie bei der Race Around Austria Challenge gemeinsame Sache. Mit einer Zeit von 15 Stunden und 26 Minuten gewinnen sie die Team-Challenge vor Martin Nigisch und Robert Kolar vom Nora Racing Team. „Wir haben uns das Rennen gut aufgeteilt und haben vor allem bei der Navigation erstmals keine Fehler gemacht. Das war wohl der Schlüssel, wobei bei uns schon das Motto 50 Prozent Ehrgeiz und 50 Prozent Spaß gilt“, so Markus Lemp. Die Fever-Tree Business Challenge entschied das Team Internorm mit Patrick Katzinger und Michael Pusch für sich.

Martin Moritz holt sich Unsupported-Sieg

Ohne Begleitfahrzeug, ohne Betreuung und ganz auf sich alleine gestellt waren die Teilnehmer der Unsupported-Challenge. Den Sieg holte sich in exakt 19 Stunden der Wiener „Vielstarter“ Martin Moritz. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug satte 29,55 km/h, der die Fahrt rund um Oberösterreich als Selbstfindungstrip bezeichnete.

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