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ATTERSEE. 67 Contender-Segler waren an den Attersee gereist, um an der diesjährigen Europameisterschaft teilzunehmen. Die weiteste Anreise legte eine Teilnehmerin zurück, die aus Kanada kam – mit dem Segel im Fluggepäck. Am Start waren Sportler aus zehn Nationen. Der Union-Yacht-Club Attersee (UYCAs) fungierte als Veranstalter der European Championship Contender.

Start zu einer Wettfahrt im Rahmen der Contender-EM (Foto: Joana Opelt)
Start zu einer Wettfahrt im Rahmen der Contender-EM (Foto: Joana Opelt)

Sowohl von Teilnehmern als auch von der Wettfahrtleitung forderte das Wetter viel Geduld. Erst am dritten Veranstaltungstag konnte die erste Wettfahrt gesegelt werden. Dann gab es endlich mehr Wind und es konnten vier weitere Wettfahrten gesegelt werden. Mit den fünf Wettfahrten wurde zwar nicht die ausgeschriebene Summe von zehn Wettfahrten erreicht, aber alle Preise und Titel konnten vergeben werden. Der Gesamtsieg ging an den Titelverteidiger Jesper Armbrust aus Dänemark, Silber an Antonio Lambertini aus Italien. Auch Platz drei ging nach Dänemark an Sören Andreasen. Schnellste Frau war Melanie Wendl (SCATT). Es gab Zusatzwertungen in drei Altersklassen: Unter den „Masters“ (älter als 50) gewann Antonio Lambertini aus Italien. Die Siegesmedaille der „Grandmaster“ (älter als 65) wurde an Joerg Gosche aus Deutschland überreicht. Bester „Junior“ wurde James Daniels aus Großbritanien.

Die wegen zu wenig Wettfahrten am Wochende zuvor nicht zustande gekommene Staatsmeisterschaft wurde im Rahmen der Europameisterschaft nachgetragen. Der Staatsmeistertitel ging am Ende der Serie an den besten österreichischen Segler im Gesamtklassement. Günther Wendl (UYCAs) hatte als Lokalfavorit die Nase vorne. Vizestaatsmeister wurde seine Tochter Melanie Wendl (SCATT). Die Bronzemedaille ersegelte Klaus Costadedoi (SCATT).


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