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VÖCKLABRUCK. Beim Final3-Event in Freistadt verteidigte die Union Tigers Vöcklabruck ihren Titel aus dem Vorjahr. Die Tigers setzten sich in sieben Sätzen (4:3) gegen Freistadt durch.

 (Foto: Wolfgang Benedik)
(Foto: Wolfgang Benedik)

Im Halbfinal-Duell gegen AWN TV Enns hatten die Vöcklabrucker bereits eine konzentrierte Leistung gezeigt. Allen voran Angreifer Karl Müllehner stellte die Ennser ein ums andere Mal vor unlösbare Aufgaben - mit einem klaren 4:0-Sieg qualifizierten sich die Tigers für das 5. Staatsmeister-Finale am Feld in Folge.

Die Freistädter Männer hatten sich viel vorgenommen für das Heimfinale. Doch letztendlich scheiterten Andrioli und Co. am Titelverteidiger aus Vöcklabruck. Die Angreifer Karl Müllehner und Jean Andrioli lieferten sich ein packendes Duell im Angriff. Ein unglücklicher Zusammenprall zwischen Müllehner und seinem Teamkollegen Maximilian Huemer setzte diesem Angreifer-Duell im zweiten Satz allerdings ein jähes Ende. Der Vöcklabrucker Hauptschläger wurde mit einer Jochbeinverletzung und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert.

Freistadt-Trainer Woitsch: „Bitterste Niederlage meiner Karriere“

Dies war ein Schock für die Tigers, die den Verlust ihres Angreifers nur schwer verkraften konnten. Freistadt nutzte dies eiskalt aus und gewann drei Sätze hintereinander. Erst im sechsten und siebten Satz griffen die Umstellungen von Trainer Michael Fels und die Vöcklabrucker holten sich abermals die Meisterschale. „Ersatz-Angreifer Lukas Lässer war verletzt, sprang aber trotzdem für Karl Müllehner in die Bresche. Und auch Jakob Huemer packte zahlreiche gute Services aus“, so Tigers-Trainer Michael Fels. Kapitän Jakob Huemer: „Ein unbeschreibliches Spiel - ich kann nicht genau sagen, was passiert ist, aber wir haben als Kollektiv einfach besser agiert und sind trotz des Handicaps durch den Ausfall von Karli, einfach in einen richtigen Spielrausch geraten.“ Sektionsleiter Stefan Huemer zeigte sich ebenfalls überglücklich: „Der gesamte Verein und alle Unterstützer sind extrem stolz auf die Mannschaft, welche einmal mehr punktgenau abliefern konnte.“ Die Analyse von Freistadt-Trainer Andreas Woitsch fiel kurz und knapp aus. „Es gibt bittere und bitterste Niederlagen. Das war heute die bitterste Niederlage meiner Karriere. Kein Spieler war in Normalform“, sagt Woitsch.


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