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FRANKENBURG/H. Die Ultraläuferin Ilse Fritz aus Frankenburg erbrachte bei der Weltmeisterschaft im 24-Stunden-Lauf in Taipeh (Taiwan) mit 178,5 zurückgelegten Kilometern eine deutliche Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung. In ihrer Altersklasse reichte das für den sensationellen zweiten Platz hinter Heike Bergmann (186 Kilometer). Wenn es die körperlichen Vorrausetzungen zulassen, will die Vizeweltmeisterin vom Hausruck nochmals bei der WM 2025 in Frankreich starten.

Lauf-Ass und Vizeweltmeisterin Ilse Fritz hat in Taiwan auch Nehmerqualitäten bewiesen, als sie auch nach einem schweren Sturz nicht aufgab. (Foto: Privat)

Die aktuelle Österreichische Meisterin im 100-Kilometer-Lauf erreichte bei ihrer ersten WM Teilnahme im 24-Stunden-Lauf von 111 Teilnehmerinnen den 65. Platz. Die Japanerin Miho Nakata stellte mit 270,37 Kilometern einen neuen Weltrekord auf. Körperlich bestens vorbereitet (maximaler Trainingsumfang in der Woche 200 km), ausgestattet mit großer mentaler Stärke sowie hohem Selbstvertrauen begann für Ilse Fritz das Rennen ganz nach ihren Vorstellungen. Der Sieg in ihrer Altersklasse war für sie zum Greifen nahe. Leider machten nach 13 Stunden Lauf ein Sturz und ein von der Rennleitung genehmigter Krankenhausaufenthalt alle WM Träume von Ilse Fritz zunichte. Doch nach zweistündiger Laufunterbrechung setzte die tapfer kämpfende Frankenburgerin mit einer ärztlich behandelten Finger- und Gesichtsverletzung das Rennen fort. Letztlich wurde die 61-jährige Ilse Fritz in der Master 60 Altersklasse trotz des Sturzes und der kürzeren Laufzeit sensationelle Zweite und somit Vizeweltmeisterin. Geschlagen wurde sie nur von Heike Bergmann (186 km)


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