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STRASS/ATTERGAU. Spannung bis zum Schluss: Die 51. Internationale Junioren Rundfahrt endete mit einem schwedischen Gesamtsieg. Österreichs Nachwuchs überzeugte.

Elias Wändel aus Schweden gewinnt die 3. Etappe im Sprint vor Michael Hettegger (Foto: Reinhard Eisenbauer)

Mit einer spektakulären Schlussetappe ist die 51. Internationale Oberösterreichische Versicherung Junioren Rundfahrt zu Ende gegangen. Der Schwede Elias Wändel sicherte sich mit seinem Etappensieg auch den Gesamterfolg der renommierten UCI-Rundfahrt. Österreichs Nachwuchsfahrer sorgten dabei mit starken Leistungen für viel Applaus.

Packendes Finale am Kronberg

Vor der letzten Etappe über 113,4 Kilometer von Bad Wimsbach nach Straß im Attergau lagen die Spitzenfahrer nur wenige Sekunden auseinander. Zunächst setzte sich Matteo Zambelli vom Team Oberösterreich in einer Ausreißergruppe ab, wurde jedoch vor den entscheidenden Schlussrunden wieder eingeholt. Am gefürchteten Kronberg fiel schließlich die Vorentscheidung: Michael Hettegger (Team Oberösterreich) attackierte gemeinsam mit Elias Wändel und holte sich die letzte Bergwertung sowie das Bergtrikot. Gemeinsam mit drei weiteren Fahrern brachte das Quintett den Vorsprung ins Ziel.

Im Sprint hatte Wändel nach 2:41:24 Stunden die stärksten Beine und gewann vor Hettegger und dem Australier Connor Wright.

Österreich überzeugt international

Auch in der Gesamtwertung zeigte Österreich groß auf. Michael Hettegger belegte zeitgleich mit dem Drittplatzierten den starken vierten Rang. Niklas Wiesmayr und Michael Ortner landeten auf den Plätzen zehn und elf. Zudem sorgten Michael Ortner, Niklas Wiesmayr, Ruben Friedl und Matteo Zambelli auf den drei Etappen für mehrere Top-10-Ergebnisse.

Mit 146 Fahrern aus 19 Nationen und mehr als zehn nationalen Meistern war die Rundfahrt heuer hochkarätig besetzt. OÖ-Radsportpräsident Mario Rossmann zog ein positives Fazit: „Das war heute ein würdiger Abschluss der Rundfahrt. Wir haben eine sensationelle Etappe gesehen und die österreichischen Nachwuchsfahrer konnten erneut international groß aufzeigen. Den zahlreichen Zuschauern wurden drei tolle Radsporttage in Oberösterreich geboten.“


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