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VÖCKLABRUCK. 100 Jahre nachdem Frauen in Österreich das Wahlrecht erkämpften ist noch viel zu tun, so die Jungen Grünen Vöcklabruck.
 
 

100 Jahre nachdem das Frauenwahlrecht erkämpft wurde, wollen die Jungen Grünen Vöcklabruck endlich wirkliche Gleichstellung. Foto: Junge Grüne

„Wir wollen nicht für euch bügeln!“ - Mit Schildern wie diesem setzten die Jungen Grünen mit einer Aktion in der Stadt Vöcklabruck ein Zeichen zum Weltfrauentag am 8. März. „Vor genau 100 Jahren haben Frauen in Österreich das Frauenwahlrecht erkämpft. Heute ist das selbstverständlich“, sagt Anna Fritsch, Sprecherin der Jungen Grünen Vöcklabruck: „Aber auch heute gibt es viel zu tun: Frauen können immer noch nicht selbstbestimmt und gleichberechtigt leben.“

Immer noch bekommen Frauen für ihre Arbeit weniger Lohn alsMänner. Ganze Branchen gelten als „Frauenberufe“ und sind schlechter bezahlt. Viele Frauen verlieren durch die Kindererziehung wichtige Pensionsjahre und landen in der Altersarmut. „In Oberösterreich zieht sich die Politik aus der Verantwortung und lässt Frauen mit Kindern im Regen stehen. Anstatt sie zu unterstützen, belastet Schwarz-Blau sie mit neuen Kindergarten-Gebühren. Das raubt vielen Frauen die Freiheit, zu entscheiden, wie sie leben wollen“, kritisiert Fritsch.

Für die Zukunft geben sich die Jungen Grünen zuversichtlich undkämpferisch: „Auch in der Vergangenheit wurde Frauen nichts geschenkt. Vielemutige Frauen haben sich für ihre Rechte eingesetzt. Ob mit demFrauenvolksbegehren, bei den Kindergartengebühren oder bei Fragen im eigenenUmfeld - wir setzen uns weiter für unsere Rechte und Gleichstellung ein!“, so Fritsch.


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