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SCHLATT/BEZIRK. Die Bäuerinnen im Bezirk, mit Bezirksbäuerin Elfriede Schachinger an ihrer Spitze, sind überzeugt, dass heimische Milch untrennbar mit Naturlandschaft verbunden ist. In einer gemeinsamen Aktion mit allen Ortsbäuerinnen und den Bauerbund-Funktionären auf Ortsebene, wurden anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni, Gastwirte im Bezirk besucht und symbolisch für die heimische Land-, Forst- & Fischereiwirtschaft eine Kaffee-Obers-Box der Gmundner-Molkerei überreicht.

Christoph Kiener vom Gasthaus Kiener in Schlatt mit Bezirksbäuerin Elfriede Schachinger Foto: privat

Im Vordergrund stand dabei das persönliche Gespräch, die gegenseitige Wertschätzung, die dadurch zum Ausdruck kommen soll, aber vor allem soll eine intensivere Zusammenarbeit in Zukunft damit eingeleitet werden, um noch mehr heimische Produkte gemeinsam direkt vermarkten zu können. Schachinger: „Zugutekommen soll das den Konsumenten, den vielen Gästen, die unsere Region kommen, aber letztendlich auch uns selbst und unserer ,Klimabilanz', die wir durch kurze Transportwege zusätzlich verbessern.“ Bauern bekräftigen damit, gemeinsam mit den Wirten in ihrem Umfeld, den Bezug zur regionalen Produktion.

Bauern und Wirte mit Schulterschluss

„Für mich ist der Schulterschluss der bäuerlichen Produzenten mit den Wirten besonders wichtig“, ist Bezirksbäuerin Elfriede Schachinger überzeugt, denn die Verwendung von regionalen Lebensmitteln in den Wirtshausküchen symbolisiert für sie sozusagen gepflegte Kulturlandschaft am Teller. „Es geht Hand in Hand, denn regionale Produktion schafft auch regionale Schönheit in unserer Umgebung. In der neuen Normalität hoffen wir wieder auf Ausflüge, gemeinsame Unternehmungen in der Natur und anschließende Einkehr bei unseren Gastwirten, wo wir uns mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.“

Milchbauern und Molkereigenossenschaften im Duett

Der Dank der Bäuerinnen gilt auch den Milchbauern und Molkereigenossenschaften, die in schwierigen Zeiten für Kosteneffizienz, stabile Lebensmittelpreise und Zusammenhalt unter den bäuerlichen Betrieben sorgen. Mehr als 90 Prozent der heimischen Milchverarbeiter sind genossenschaftlich organisiert. Somit sind die meisten österreichischen Milchbauern auch Eigentümer ihrer Molkerei. „Die jüngsten Entwicklungen haben gezeigt, dass trotz der schwierigen Marktlage der letzten Jahre und der angespannten Preissituation die heimischen Genossenschaften Stabilität und Sicherheit für die Milchbauern geben und somit auch die Selbstversorgung mit Milchprodukten garantieren. Gegenseitige Wertschätzung ist eine gute Grundlage für ein gutes Miteinander. Das brauchen wir, um gestärkt in die Zukunft zu blicken“, so Schachinger.


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