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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Im kleinen Rahmen überreichte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) gemeinsam mit Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und Verkehrsobmann der WKO Alexander Klacska 39 von 107 neuen klimaaktiv mobil Partnern persönlich ihre Urkunden. Vier Preisträger stammen aus dem Bezirk Vöcklabruck. 

Gemeinde Zell am Moos: Leonore Gewessler, Bürgermeioster Johann Wiesinger, Amtsleider Franz Rindberger und Alfred Riedl (v.l.)Foto: Stephan Rökl

„Im Verkehr liegt ein wichtiger Hebel zu mehr Klimaschutz. Denn rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs unseres Landes entfällt auf den Verkehr. Die ausgezeichneten Partner:innen machen eines deutlich: Mit vielen kleinen Maßnahmen können wir in Summe große Mengen an Treibhausgasemissionen und Energie einsparen. Die vorbildlichen Projekte reichen dabei von der Umstellung des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge bis hin zum Bau neuer Radwege. Sie zeigen gleichermaßen, dass Klimaschutz im Verkehr in Gemeinden, Betrieben und im Tourismusbereich funktioniert, Kosten spart und mehr Lebensqualität bringt“, freut sich Klimaschutzministerin Leonore Gewessler anlässlich der Auszeichnung.

Auszeichnungen aus dem Bezirk Vöcklabruck

Vier der neuen klimaaktiv mobil Partner kommen aus dem Bezirk Vöcklabruck: 

  • Gemeinde Zell am Moos für die Errichtung einer Geh- und Radwegverbindung entlang der Vöcklatal Straße L1281 zwischen Haslau und Zell am Moos;
  • Niederndorfer Kieswerke - Transportbeton GmbH für Errichtung einer effizienten Kiesaufbereitungsanlage nach dem neuesten Stand der Technik;
  • RZ Pellets Vöcklamarkt GmbH für die Automatisierung des Späne- und Hackguttransports durch Errichtung eines Förderbands. Dadurch muss der Transport von Material vom Sägewerk zu. Bandtrockner nicht mehr mit Radladern und Lkws durchgeführt werden;
  • dEternit Österreich GmbH für die Reduktion der Anzahl der Refiner zum Zermahlen des Zellstoffs, dadurch Möglichkeit zur Errichtung eines Förderbandes und des Einsatzes von E-Staplern

Vorzeigeprojekte für saubere Mobilität sparen jährlich 18.000 Tonnen CO2 ein

Die 107 ausgezeichneten klimaaktiv mobil Partner kommen aus ganz Österreich. An 39 davon wurden die Urkunden im Zuge der Auszeichnungsveranstaltung in Wien feierlich überreicht. Mit den umgesetzten Klimaschutzprojekten konnten sie im Rahmen ihrer klimaaktiv mobil Partnerschaft große Erfolge in Sachen saubere Mobilität für ganz Österreich verzeichnen. Die Maßnahmen umfassen Fuhrparkumstellungen auf E-Antrieb, Logistik- und Tourenoptimierungen, innovative Mobilitätslösungen im Freizeit- und Tourismusbereich oder den Ausbau der Radinfrastruktur. Durch diese Vorzeigeprojekte allein werden jährlich CO2-Emissionen in der Höhe von 18.000 Tonnen sowie eine jährliche Energiemenge von 56 MWh eingespart. Das entspricht der Jahresstromproduktion des Murkraftwerks Obervogau in der Steiermark. In Summe spart klimaaktiv mobil rund 350.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein – das kommt dem CO2-Ausstoss der Bevölkerung in Wiener Neustadt gleich.

Über klimaaktiv mobil

klimaaktiv mobil ist die Klimaschutzinitiative des BMK im Mobilitätsbereich. Im Mittelpunkt steht die Förderung umweltfreundlicher und gesundheitsfördernder Mobilität. So werden etwa klimaschonendes Mobilitätsmanagement, Rad- und Fußverkehr, alternative Antriebe (zum Beispiel Elektromobilität), erneuerbare Energie im Verkehrsbereich sowie innovative öffentliche Verkehrsangebote forciert. klimaaktiv mobil setzt die ambitionierten Vorgaben des österreichischen Regierungsprogramms zur Erreichung der Klimaneutralität 2040 um und unterstützt damit den nationalen Klima- und Energieplan (NEKP).

Nähere Informationen unter: klimaaktivmobil.at


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