ÖVP Vöcklabruck fordert 30er bei Bildungscampus
VÖCKLABRUCK. Seit September 2021 ist der neue Bildungscampus in Betrieb. Schüler und Lehrer fühlen sich sehr wohl. Eine 30 km/h-Zone wird von den Direktoren und Elternvertretern dringend gewünscht. Die ÖVP Vöcklabruck trägt dem durch einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat Rechnung.

Argumente für die 30 km/h-Beschränkung gebe es genug, so die ÖVP Vöcklabruck: die Verkehrsdichte ist zu Stoßzeiten sehr hoch; erleichterte Zu- und Abfahrt der Schulbusse;Vorteile für den Radverkehr und verbesserte Wohnqualität in der Salzburger Straße.
Das negative Gutachten des Verkehrssachverständigen löst Unverständnis aus. „Es ist ein Widerstreit der Leitfäden“, kommentiert Vizebürgermeisterin Elisabeth Kölblinger diese negative Stellungnahme. Denn der Leitfaden „Verkehrsberuhigung bei Schulen, Kindergärten und Horten“ brächte sehr wohl eine 30er-Beschränkung, während die Auslegung des Leitfadens „Tempo 30 – Zonenbeschränkung auf Gemeindestraßen“ zu einer negativen Stellungnahme geführt habe.
Reduktion der Geschwindigkeit wichtig
„Gerade rund um Schulen und Horte ist die Geschwindigkeitsreduktion wichtig, da auf Kinder im Verkehr besonders Rücksicht genommen werden soll. Mit Herabsetzung der Geschwindigkeit soll das Konfliktpotential minimiert und die Verkehrssicherheit erhöht werden“, heißt es in der ÖVP-Aussendung. Die Gemeinderäte der ÖVP setzen sich daher für die 30 km/h Zone in der Salzburger Straße bis zum Kreisverkehr beim Bildungscampus ein.


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