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GAMPERN. Eine geordnete Finanzpolitik ohne Schulden steht für Gampern nach wie vor im Mittelpunkt. Daher wurden bei Investitionen auch immer die Folgekosten mitberücksichtigt. Es ergibt sich demgemäß der Spielraum für weitere Schritte im Bereich der Klima- und Energiepolitik.

Auch Bürgermeister Jürgen Lachinger und Amtsleiter Christoph Stockinger setzen auf E-Autos. (Foto: privat)

„Die Gemeinde Gampern versucht bereits seit vielen Jahren, im Bereich der Nachhaltigkeit Maßnahmen zu setzen und für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ein Vorbild zu sein“, so Bürgermeister Jürgen Lachinger. So sollen in diesem Jahr beim Veranstaltungszentrum 4kanter, bei der Krabbelstube und im Kinderzentrum die PV-Anlagen samt Speicher erweitert werden. Ein weiteres Ziel der Gemeinde ist es, die vier Feuerwehrhäuser mit Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einer Notstromversorgung auszustatten. Diese PV-Anlagen könnten anschließend für Energiegemeinschaften genutzt werden. So wird angedacht, die größeren Pumpwerke in der Gemeinde mit dem auf den Dächern der Feuerwehrhäuser produzierten Strom zu betreiben. Beim Projekt „Lichterreise“ wird die Straßenbeleuchtung im Ortszentrum von Gampern mit eigens produziertem Strom betrieben.

Trend zum E-Auto

Der Ausbau der Elektrotankstellen von vier auf zwölf im Ortszentrum bis Ende 2022 ist für den Trend der E-Autos erforderlich. Außerdem soll die Erweiterung bzw. der Umtausch der Elektrofahrzeuge hierbei miteingehen. Demnach soll das E-Auto der Gemeinde nach rund elf Jahren ausgetauscht werden. Auch im Bauhof der Gemeinde ist angedacht, einen elektrisch betriebenen Hoftrac anzuschaffen.

Zusätzlich zu all diesen Maßnahmen der Gemeinde gibt es auch für die Bevölkerung wieder Förderungen im Bereich der energiesparenden Maßnahmen. So werden zum Beispiel Solaranlagen, Wärmepumpen, Heizungsumstellungen, PV-Anlagen und Stromspeicher von der Gemeinde gefördert.

Gemeinsam mit der Klima- und Energieregion Vöckla-Ager bietet die Gemeinde Gampern Infoabende zu den Themen „Raus aus dem Öl“, Energiegemeinschaften und E-Car-Sharing an. Hierbei sollen die Bürger alle wichtigen Informationen auf einen Blick erhalten und offene Fragen direkt beantwortet werden.


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