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OTTNANG. Die Hausruckgemeinde hat einen offenen Solidaritäts- und Härtefallfonds zur Unterstützung von Menschen in Not geschaffen.

v.l.: Hubert Fellner (Raiffeisenbank), Bürgermeister Peter Helml (SPÖ) und Michael Hörmandinger (Foto: Raiffeisenbank Region Schwanenstadt, Bankstelle Ottnang)

„Wir freuen uns sehr, dass es beim zweiten Anlauf gelungen ist, im Gemeinderat eine breite Mehrheit für diesen Akt des Zusammenhaltes zu finden“, betont Michael Hörmandinger (Grüne), der den Antrag eingebracht hatte. Der neu geschaffene Solidaritäts- und Härtefallfonds wird ab heuer jährlich mit insgesamt 4.500 Euro aus dem Gemeindebudget dotiert und auch Betriebe, Vereine und Privatpersonen können im Laufe des Jahres für den Fonds spenden. Unterstützungen für Härtefälle wie zum Beispiel plötzliche Krankheiten oder unerwartete Todesfälle in der Familie werden in Form von Geldzuwendungen vergeben.

Der Betrag, der am Jahresende in dem Topf übrigbleibt, wird dann zu gleichen Beträgen auf jene Personen aufgeteilt, die in der jeweiligen Heizsaison einen Heizkostenzuschuss zugesprochen bekommen. Diese Unterstützung erfolgt ausschließlich in Form einer Sachleistung in Form von Ottnanger Gutscheinen, die bei Unternehmen bzw. Institutionen in der Gemeinde eingelöst werden können.

Rasche Hilfe

„Für die großzügige Spende in der Höhe von 1.000 Euro Euro bedanken wir uns bei der Raiffeisenbank Region Schwanenstadt, Bankstelle Ottnang, ganz herzlich“, zeigt sich Hörmandinger vom erfolgreichen Start des Fonds begeistert. „Die aktuell stark steigenden Wohnungs- und Heizkosten bringen etliche Menschen in finanzielle Schwierigkeiten. Da halten wir rasche Hilfe für die beste Hilfe.“


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