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VÖCKLABRUCK. Die Zukunft der Energieversorgung und deren Kosten treiben auch den Vöcklabruckern Sorgenfalten auf die Stirn. Die Bezirksstadt hat es jedoch gut getroffen: Fast das gesamte Stadtgebiet wird mit Fernwärme vom Kraftwerkspark Timelkam versorgt. Und das hat enorme Vorteile in Krisenzeiten.

v.l.: Vizebürgermeister Stefan Maier (Vöcklabruck), Reinhard Grünbacher (Kraftwerkspark Timelkam), Gemeindevorstand Bernd Strohmaier (Timelkam) und Bürgermeister Peter Schobesberger (Vöcklabruck) (Foto: Stadtamt)

„Jene Bürger, die am Fernwärmenetz hängen, sind klar im Vorteil“, resümiert Bürgermeister Peter Schobesberger. Und Vizebürgermeister Stefan Maier, neben Energieagenden auch für Finanzen zuständig, ergänzt: „Dermaßen extreme Preissteigerungen, wie sie Strom und Gas gerade vollziehen, wird es bei unserer Fernwärme nicht geben.“

Bei einer Besprechung im Kraftwerkspark Timelkam sprachen Schobesberger und Maier mit Bernd Strohmaier (zuständig für Energie in der Gemeinde Timelkam) und dem Leiter der Kraftwerke, Reinhard Grünbacher, über die Sicherheit der Strom- und Wärmeversorgung, aber auch über die Nachhaltigkeit unterschiedlichster Heizmethoden. Ziel der Besprechung war es, neben der Versorgungssicherheit auch Szenarien für eine emissionsfreie Stromproduktion zu entwickeln. Die Tatsache, dass im Kraftwerkspark Timelkam zum großen Teil Biomasse verfeuert wird, wird bei steigenden Emissionskosten in den nächsten Jahren helfen. Mit der Fernwärme ist Vöcklabruck für eine emissionsfreie Zukunft daher gut gerüstet.

Vorreiterrolle bei der Energiespeicherung

„Vor allem im Bereich der saisonalen Energiespeicherung kann unser Bezirk eine Vorreiterrolle einnehmen. Bernd Strohmaier, Stefan Maier und ich werden im engen Austausch mit unseren Versorgungsunternehmen bleiben, um die nötige politische Unterstützung zu geben“, betont der Bürgermeister der Bezirkshauptstadt.

 


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