Selbstversorgungsgrad bei Fisch soll gesteigert werden
INNERSCHWAND/BEZIRK. „Fisch verfügt über großes Potential für unsere Ernährung, aber auch für die heimische Landwirtschaft. Mit sieben Prozent Selbstversorgungsgrad ist die Inlandsproduktion auch stark ausbaufähig. Innovative bäuerliche Familienbetriebe haben das erkannt und in die wirtschaftlich interessante Sparte investiert“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger zum Tag des Fisches.

Regionale Zutaten, gesunde Lebensmittel und eiweißreiche Mahlzeiten. Das sind Trends, die seit einiger Zeit die Ernährung vieler Menschen bestimmen – und zur Gänze vom Nahrungsmittel Fisch erfüllt werden. Aktuell verzehren Herr und Frau Österreicher circa acht Kilogramm Fisch pro Jahr. Vor zwei Jahrzehnten waren es lediglich fünf Kilo. Auch für die kommenden Jahre wird ein steigender Pro-Kopf-Verbrauch prognostiziert. „Erfreuliche Aussichten“, erklärt Langer-Weninger, die in diesem sich ändernden Konsumverhalten, großes Potential für die bäuerlichen Fischzüchter sieht: „Um den Bedarf im Inland zu decken, wollen wir den Selbstversorgungsgrad kontinuierlich steigern. Das Land Oberösterreich unterstützt den Ausbau des OÖ Fischereiwesens durch Beratung und Finanzierung.“ Aktuell gibt es insgesamt 60 Fischzuchtbetriebe im Land ob der Enns – Tendenz steigend. Bei der Produktion ist man im Bereich der Salmoniden gang groß. 660 Tonnen werden hierzulande jährlich produziert. Das trifft auch den Nerv der Zeit, denn Regenbogenforellen, Saiblinge und Bachforellen sind die beliebtesten Speisefische.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden