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MONDSEELAND. Zum obersten Ziel haben es sich die OÖ. Naturparks gemacht, die vielfältigen Charakterzüge des Landes bestmöglich zu schützen und zu erhalten. Oberösterreichweit gibt es vier Naturparks, die sich über eine Gesamtfläche von rund 21.274 Hektar erstrecken. Einer davon ist der „Naturpark Bauernland Irrsee – Mondsee - Attersee“ - der unter dem Motto „Schützen durch Nützen“ in Kürze sein einjähriges Bestehen feiert. 

LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger sind sich einig – Landwirtschaft bringt Landschaftspflege und Naturschutz in Einklang. (Foto: Land OÖ)

Dabei steht eine starke Bewusstseinsbildung zwischen Land- und Forstwirtschaft und der Bevölkerung, einem guten Miteinander, sowie eine stärkere Wertschöpfung aus der Region und für die Region im Vordergrund. „Nur im Miteinander kann es gelingen, unsere einzigartige Landschaft respektvoll zu genießen und gleichzeitig unsere Natur zu schützen“ unterstreicht Agrar-Landesrätin und Obfrau des Naturparks Bauernland Michaela Langer-Weninger.

Landschaftspflege durch Bauernhand

„Eines der wesentlichsten Projekte des Naturparks Bauernland ist die Landschaftspflege Bauernland“, so Langer-Weninger. Im Speziellen widmet sich die Landschaftspflege-Genossenschaft den ökologisch wertvollen Flächen mit geringem wirtschaftlichem Ertrag, welche einerseits Steilflächen, aber auch Nassflächen rund um die Seen sind. Damit soll eine nachhaltige Bewirtschaftung für einen vielfältigen und artenreichen Lebensraum sichergestellt werden.

„Die Landwirtschaft ist ein starker und verlässlicher Partner im Naturschutz und trägt durch einen sorgsamen Umgang mit der Natur zur Artenvielfalt in unserer Heimat bei. Extensive Bewirtschaftung schafft und erhält Habitate für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das wird durch den hoheitlichen Naturschutz in Oberösterreich auch entsprechend gefördert und unterstützt“, betont Naturschutzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.

Derzeit 48 Mitglieder

Durch die Förderung der Abteilung für Naturschutz des Landes Oberösterreichs konnten die für die Pflege notwendigen Gerätschaften angekauft werden. „Ich bin der Oö. Landesregierung dankbar für die großartige Unterstützung. Dadurch profitieren letztendlich nicht nur die Menschen der Region, sondern auch der örtliche Tourismus“, sagt der Obmann der Landschaftspflege Bauernland Alois Garderer und fügt hinzu: „Inzwischen verzeichnet die Genossenschaft 48 Mitglieder und bewirtschaftet Flächen in einer Größenordnung von rund 130 Hektar, weitere 50 Hektar sind im Gespräch!“

„Diese Art der Bewirtschaftung von Flächen erfordert einen hohen Arbeitseinsatz bei zugleich niedrigeren Erträgen. Auch bedarf es geeigneter Gerätschaften, um diese Arbeiten in bester Qualität verrichten zu können. Es ist mir ein Anliegen, unsere Bauern dabei bestmöglich zu unterstützen“, so Haimbuchner.


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