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VÖCKLABRUCK. Am Stadtplatz wird ab nächstem Jahr ein Modell geschaffen, das zeigt, wie innovative Unternehmen in Zukunft gemeinsam und erfolgreich wirtschaften können. Dazu haben sich im Agenda 21 Projekt Kleinstadt-Biotop in den vergangenen eineinhalb Jahren regionale Produzenten, Unternehmer und Gastronomen aus der Stadt Vöcklabruck zusammengefunden, um einen gemeinsamen wirtschaftlichen Lebensraum für viele Unternehmen zu schaffen.

Am Stadtplatz Vöcklabruck entsteht nächstes Jahr mit dem Kleinstadt-Biotop ein spannendes Modell, das zeigt, wie gemeinsames Wirtschaften in der Zukunft aussehen kann. (Foto: EH Fotografie)

Hinter dem Namen „Kleinstadt-Biotop“ verbirgt sich ein Nahversorgungskonzept: Unter einem Dach werden innovative Produkte aus der Region angeboten, eine Produktionsküche soll Platz für die Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln schaffen, hochwertiges Gastro-Tainment – auch mit Angeboten für Kinder - lädt zum Verweilen und Genießen ein. Durch die multifunktionale Mehrfachnutzung von Geschäfts-, Produktions- und Gastroflächen, den Aufbau von Synergien und Kooperationen oder auch einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit soll gemeinsam ermöglicht werden, was alleine oft nicht machbar ist.

Regionalität, Gastronomie und Inklusion

Durch das Mitwirken der Lebenshilfe wird das Kleinstadt-Biotop auch ein sichtbarer Ort der Inklusion. Klienten der Lebenshilfe bekommen nicht nur die Möglichkeit, in den Unternehmen verschiedene Aufgaben zu übernehmen, sondern werden auch eine professionelle „Rezeption“ betreiben, die Leistungen wie Reservierungen oder Hol- und Bringdienste anbietet.

Im Frühjahr ist es auch gelungen, für dieses Konzept den passenden Platz zu finden. Nächstes Jahr wird das Haus Stadtplatz 15-17 umgerüstet. Neben den bereits involvierten Geschäften gibt es auf insgesamt etwa 1.000 Quadratmetern noch spannende Flächen, die darauf warten bespielt zu werden.

Öffenlicher Infoabend am 3. Oktober ab 19 Uhr in der „Der Schachtel“ (Stadtplatz 15-17) können sich Bürger und Unternehmer über den aktuellen Stand der Planungen informieren, die Geschäftsflächen besichtigen und sich Ideen holen, wie man sich am Projekt noch beteiligen kann.

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