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SEEWALCHEN. Mit knapp hundert hoch motivierten Teilnehmern - quer durch die Seewalchner Bevölkerung - war die Auftaktveranstaltung des Agenda Zukunft Prozesses #seewalchen2030 im Kultursaal ein voller Erfolg.

  1 / 2   Knapp 100 Interessierte beteiligten sich am Bürgerbeteiligungsprozess #seewalchen2030. (Foto: Gemeinde)

Das Förderprogramm Agenda Zukunft (vormals AG21) steht für lebendige und partizipative Umsetzungsprojekte auf kommunaler Ebene, immer mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen. Dieser Geist des gemeinsamen Gestaltens wurde gleich zu Beginn in den Vorträgen von Johannes Meinhart vom Regionalmanagement OÖ und den Projektbegleiterinnen Sarah Untner und Ursula Witzmann-Müller, zwei ausgewiesenen Expertinnen auf dem Gebiet der Regionalentwicklung, spürbar.

Offen und hochindividuell

Agenda Zukunft Prozesse laufen zwar strukturiert und zielgerichtet ab, sind in ihrer konkreten Ausrichtung aber offen und hochindividuell. Die Initiativen, die daraus erwachsen, sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Wohin die Reise letztlich geht, entscheiden dabei die Bürger selbst. In dieser ersten von mehreren Veranstaltungen ging es darum, ein Stimmungsbild und die wichtigsten Themen der Einwohner von Seewalchen zu identifizieren und transparent zu machen.

Stärken und Herausforderungen

Als größte Stärken und Potenziale der Gemeinde Seewalchen wurden die Bereiche Bildung, Vereinswesen, Lebensqualität und die geographische Lage identifiziert. Sie bilden gewissermaßen das Fundament für ein nachhaltiges Miteinander und zukünftige Entwicklungsprojekte. Als größte Herausforderungen wurden die Themen leistbares Wohnen, Mobilität, Freizeit- und Jugendangebote, Gastro und Tourismus sowie die Gestaltung des Ortszentrums genannt.

Leitfaden

Im Anschluss daran tauschten sich die Teilnehmer in gemütlicher Atmosphäre mit Getränken und regionalem Butterbrot weiter aus. In den nächsten Schritten werden die Ergebnisse weiter verdichtet und konkretisiert, sodass am Ende ein #seewalchen2030-Zukunftsprofil als Leitfaden für zukünftige Planungen und Entwicklung entsteht. Zentral ist dabei, dass es „nicht nur“ beim Papier bleibt, sondern daraus auch konkrete Umsetzungsprojekte mit einem breiten Mandat der Seewalchner Bevölkerung entstehen. Jeder ist dabei eingeladen, mitzumachen und sich einzubringen.

Die nächsten Termine im #seewalchen2030 Prozess sind das „Gemeinde Navi“ am 14. November um 19 Uhr im Kultursaal (Anmeldung an muellegger@seewalchen.eu) sowie das „Offene Ideenbüro“ am 20. Jänner 2023 ab 15 Uhr im Kultursaal (ohne Anmeldung).


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