Josef Ablinger als ÖGB Regionalvorsitzender wiedergewählt
VÖCKLABRUCK/ATTERSEE. Unter dem Motto „Zukunft der Arbeit“ fand die ÖGB-Konferenz statt. In Zeiten multipler Krisen und Teuerung erarbeiteten die Gewerkschafter ihre Forderungen im Sinne der Beschäftigten. „Immer mehr Arbeitnehmer machen sich Sorgen wegen der steigenden Preise für Energie, Wohnen, Lebensmittel und Verkehr“, sagt Josef Ablinger. „Das reicht weit in die Mittelschicht. Es ist höchste Zeit, dass die Regierung spürbar gegensteuert und den Menschen wieder Sicherheit gibt.“

Die 105 anwesenden Betriebsräte, Personalvertreter und Jugendvertrauensräte bestätigten Josef Ablinger mit 100 Prozent in seiner Funktion als Regionalvorsitzender. „Ich freue mich riesig über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Natürlich ist es auch ein Auftrag, mit vollem Engagement weiterzumachen. Die Menschen brauchen die Gewerkschaft gerade jetzt dringend“, verweist er auf die anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen, bei denen die massive Teuerung abgegolten werden muss.
Gewerkschafter gehen auf die Straße
Die vielen sich überlagernden Krisen, von Corona bis zum Krieg in der Ukraine, verunsichern viele Menschen. Nun kommen Existenzängste wegen der enormen Preissteigerungen dazu. „Wenn die Regierung nicht endlich gegensteuert, dann war das erst der Beginn einer massiven Teuerungswelle“, stellt ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Elfriede Schober klar, die als Ehrengast bei der Konferenz sprach. „Uns reicht’s, dass die Regierung noch immer keine nachhaltigen Maßnahmen auf den Weg gebracht hat.“
Josef Ablinger ist seit 2015 im ÖGB Vöcklabruck aktiv und wurde seit 2017 zum Regionalvorsitzenden gewählt. Er ist Betriebsratsvorsitzender der Firma Hawle und lebt in Attersee.


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