FPÖ und Arthur Kroismayr von den Freien Bauern aus Regau fordern Stopp für Billig-Importe aus Südamerika
REGAU. Die FPÖ und die Freien Bauern fordern einen sofortigen Importstopp für Agrarprodukte, die nicht den strengen österreichischen Standards entsprechen. Das EU-Mercosur-Abkommen öffne die Märkte für Billigware aus Südamerika, produziert unter Bedingungen, die nicht den hohen österreichischen Standards entsprechen würden.
FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner kritisiert: „Das gefährdet die Existenz unserer bäuerlichen Familienbetriebe und untergräbt das Vertrauen der Konsumenten in sichere Lebensmittel. Wer Freiheit und Sicherheit will, muss unsere heimische Landwirtschaft vor unfairer Konkurrenz schützen. Es ist Verrat an unseren Bauern, wenn Brüssel Fleisch und Lebensmittel zulässt, die mit in der EU verbotenen Pestiziden und niedrigeren Tierschutzstandards produziert wurden.“ Der Landesobmann der Freien Bauern Oberösterreich Arthur Kroismayr aus Regau stellt klar: „Was unseren Bauern verboten ist, darf auch nicht über die Hintertür des Welthandels auf unsere Teller kommen. Wenn Europa mit Mercosur ein Abkommen schließt, das Billigimporte begünstigt, werden unsere regionalen Produzenten geopfert. Das Gleiche gilt auch für die Ukraine-Importe, die unseren Markt überschwemmen. Wir wollen freie Märkte, aber nur mit gleichen Regeln und fairen Chancen für unsere Leute“, betont Kroismayr.
Haimbuchner und Kroismayr fordern daher die Bundesregierung auf, umgehend einen Importstopp für Agrarerzeugnisse zu verhängen, die nicht den heimischen Standards entsprechen.
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