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VORCHDORF/GMUNDEN. Vor 20 Jahren organisierte Walter Gstettner bereits einmal ein Alphornbläser-Treffen am Traunsee und versammelte damals 50 Mitspieler aus dem ganzen Alpenraum. Mit seinem heurigen Treffen am 5. und 6. September möchte er 100 Musiker nach Gmunden bringen.
 
 

Noch spielt Walter Gstettner allein, im September soll der Laudachsee Kulisse und „Konzertsaal“ für hundert Alphornbläser werden. Foto: Wolfgang Spitzbart

Der 71-jährige Vorchdorfer Walter Gstettner ist seit seiner Jugendzeit leidenschaftlicher Musikant und Sänger. Im Salzkammergut kann man ihm immer wieder spielend auf Almen, in Gastgärten oder an Seen begegnen – und hört ihn dabei schon von weitem. Er beherrscht 15 Instrumente, stellte vor acht Jahren den Weltrekord im Dauermusizieren mit durchgehend 25 Stunden auf, steht auf bodenständige Kultur und – baut Alphörner. 30 sind es mittlerweile, darunter eines der kleinsten Hörner mit nur wenigen Zentimetern Länge.Im Herbst möchte der musikalische Vorchdorfer 100 Alphornbläser nach Gmunden bringen - doppelt so viele wie bei seinem ersten Alphornblästertreffen vor 20 Jahren. Fixe Zusagen gibt es schon aus Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Salzburg, Kärnten, Bayern, Allgäu, Elsass, Südtirol und der Schweiz.

Die mystischen, tiefen Klänge der Alphörner sollen in der Stadt Gmunden und am Laudachsee erklingen. „Am See, der zwischen Katzenstein, Steineck und Traunstein eingezwickt ist, gibt es einen traumhaften Raumklang“, freut sich Walter Gstettner schon jetzt auf das Kommen vieler Musikanten – und natürlich vieler Besucher.


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