Vorchdorfs Badminton-Asse gelingt Befreiungsschlag
VORCHDORF. Nichts für schwache Nerven war das „Kellerduell“ der zweiten Badminton-Bundesliga zwischen UBC Vorchdorf und ASKÖ Podersdorf, in dem es für die Heimischen, dank 5:3-Sieges, ein „Happy End“ gab.

Trotz aller Personalsorgen ging das UBC Team mit Zuversicht ins so wichtige Spiel. Haderten die Vorchdorfer in der Vergangenheit mit ihrer Doppelschwäche, so konnten sich sowohl Erik Seiwald / Manuel Weber (nach 9:16-Rückstand), als auch Primoz Flis/Florian Brandstötter jeweils knapp in drei Sätzen durchsetzen. Nach dem Sieg im Damendoppel durch Tina Riedl/Zita Banhegyi führten die Heimischen mit 3:0. Doch mit den Einzelpartien begann das große Nervenflattern. Nachdem Primoz Flis klar das Topeinzel verlor, hatte auch Erik Seiwald knapp in drei Sätzen das Nachsehen. Als der favorisierte Dominik Kronsteiner gegen Österreichs Nummer eins im Racketlon, Lukas Windischberger, trotz Gewinn des ersten Satzes noch in drei Sätzen verlor stand es plötzlich 3:3.
Erstes Bundesliga-Einzel seit vier Jahren gewonnen
Seit vier Jahren hatte Zita Banhegyi kein Einzel mehr in der Bundesliga bestritten. Nun musste sie nach der Verletzung von Miram Gruber trotz Trainingsrückstand einspringen. Nach ständigem Rückstand konnte sie das Spiel drehen und gegen Barbara Galos einen überraschenden 24:22, 21:18 Sieg feiern. Im abschließenden Mixed behielten Dominik Kronsteiner/Tina Riedl die Nerven – mittels sicheren Zweisatzsieg fixierten sie das 5:3. „Das war heute nichts für schwache Nerven, letztlich hat uns auch unsere Routine geholfen“, zeigte sich UBC Obmann Harald Starl sichtlich erleichtert. „Der Klassenerhalt ist zwar noch nicht fix erreicht, aber jetzt sieht es schon wieder besser aus.“ Es wäre dann die 25. Saison in der Bundesliga. Abgeschlossen wird der Grunddurchgang in drei Wochen mit dem Auswärtsspiel in Alkoven. „Ein Remis und wir haben´s endgültig geschafft“, so Starl.
Ohlsdorf bleibt trotz Niederlage Dritter
Ohlsdorf unterlag auswärts dem Tabellenzweiten Kärnten 1:7 bleibt aber dennoch Dritter der 2. Badminton-Bundesliga.


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