Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VORCHDORF. Auch stundenlanges Schneeräumen hinderte die Kicker der Askö Vorchdorf nicht am Siegen. Mit dem 2:1 über Gunskirchen bleibt man im Titelrennen.

  1 / 2   Zwölf Stunden vor dem Anpfiff griffen die Spieler der ASKÖ VOrchdorf zu Schneehexe und Schaufel, um am Abend Gegner Gunskirchen aus dem Weg zu räumen. Foto: Askö Vorchdorf

Am Freitagmorgen um 7.30 Uhr früh gab die Askö Schachner Vorchdorf das Kommando aus: Wir räumen das schneebedeckte Spielfeld, damit am Abend um 19.30 Uhr das Derby gegen Union Gunskirchen gespielt werden kann! Dann ging´s Schlag auf Schlag: 20 Funktionäre, Spieler und Fans schaufelten die geschlossene, mindestens zehn Zentimeter starke Schneedecke in einer vorbildlichen Gemeinschaftsaktion weg, um 14.30 Uhr „erstrahlte“ die Schachner-Arena wieder in sattem Grün. Askö-Sportchef Hans Kronberger überzeugte Schiedsrichter Almir Barucic von der regulären Bespielbarkeit des Platzes, ehe der 13. Sieg in der laufenden Meisterschaft gegen die Gäste aus Gunskirchen eingefahren werden konnte - der erste volle Erfolg der Vorchdorfer gegen die starken Union-Kicker seit 2014.

Gunskirchen kann Vorchdorfs Fehler nicht nutzen

Die Gastgeber schienen vom Schneeschaufeln noch gezeichnet, denn nach zwölf Minuten hätte Gunskirchen ganz klar führen müssen: Drei schwere Eigenfehler der Heimischen führten zu ebenso vielen 100prozentigen Chancen der Dotter-Elf, doch Abdullaha und Popovic ließen die Sitzer aus. So gingen die Gastgeber in der 34. Minute durch Regisseur Stipe Galic in Führung, der nach Vorarbeit von Geri Rumpl dem Gästegoalie aus zehn Metern keine Chance ließ. Doch schon folgte der nächste Patzer der Topalovic-Schützlinge, als sie Gunskirchens Gencer bei einem Freistoß freistehend köpfeln ließen - 1:1 in der 36.Minute! Damit ging's bei knapp null Grad und Dauerregen zum Teetrinken in die Pause.

Zweite Hälfte gehört Vorchdorf

Ganz anders als zu Spielbeginn des Spieles kam Vorchdorf sehr aktiv aus der Kabine und setzt die Gäste sofort unter Druck. Bereits zehn Minuten nach Wiederbeginn die Vorentscheidung: Kapitän Marco Kontschieder bediente Peter Orosz mit einem 60 Meter-Pass, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und eiskalt zur 2:1-Führung einschoss (55.). Nun zündete das Askö-Team den Turbo und kam zu zahlreichen besten Möglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. Die einzige echte Chance der Gäste hatte Abdullahu in der 85. Minute, als sein geschlenzter Schuss die Querlatte streifte. So blieb es  beim knappen Vorchdorfer Sieg, der aufgrund der klaren Überlegenheit im zweiten Durchgang auch durchaus verdient war.

„Dieser wichtige Sieg hat heute wirklich viele Väter und Mütter“, betont Sportchef Hans Kronberger und dankt vor allem der Askö-Familie für den erfolgreich durchgeführten „Winterdienst“. Angefangen von den Präsidenten Ernst Schachner und Hannes Wallmen bis zu Spielern und Fans waren alle dabei, um dieses Match zu ermöglichen.

„Unsere Mission lebt mehr denn je, dass hat die Askö-Familie heute eindrucksvoll bewiesen“, so ein stolzer wie freudenstrahlender Kronberger. „Ich danke auch besonders dem Schiedsrichterteam unter Amir Barucic, das das Match zuließ und hervorragend geleitet hat. Der Rasen war aber den Umständen entsprechend wirklich gut bespielbar und in jeder Hinsicht regulär!“

Damit blieb der Schachner-Elf ein weiteres Nachtragspiel erspart, dass nun aber auch Titelkonkurrent Mondsee hat, weil dessen Partie gegen Stadl-Paura abgesagt werden musste.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden