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Waidhofner Gemeinderat beschloss Rechnungsabschluss 2014
WAIDHOFEN/THAYA. Der Gemeinderat beschloss in der Sitzung vom 26. Februar den Rechnungsabschluss für das Jahr 2014. Es konnte sowohl im Ordentlichen als auch im Außerordentlichen Haushalt ein Überschuss erzielt werden.

Der Ordentliche Haushalt konnte im Budgetjahr 2014 mit einem Überschuss von 74.955 Euro abgeschlossen werden. Ständige steigende Kosten im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich bei einem fast gleich bleibendem Gesamtbudgetrahmen zwingen immer mehr zu Kosteneinsparungen. Durch diese Einsparungen war auch im Jahr 2014 ein positiver Jahresabschluss möglich. Die gute gesamtwirtschaftliche Situation gegenüber dem Haushaltsvoranschlag schlägt sich in steigenden Einnahmen aus der Kommunalsteuer mit 2.614.735 Euro (Voranschlag: 2.574.700 Euro) und aus den Ertragsanteilen an gemeinschaftlichen Budgetabgaben mit 4.175.305 Euro (Voranschlag: 3.960.600 Euro) nieder. Im Außerordentlichen Haushalt ergibt sich für das Jahr 2014 ein Überschuss in Höhe von 200.009 Euro. Die Höhe der Gemeindedarlehen beträgt per 31. Dezember2014 12.403.857 Euro, dass bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 2.204 Euro (bei 5.629 Einwohnern). Die Rücklagen der Stadt betragen 1.444.896 Euro. Diese sind notwendig um künftig eintretende Zahlungen (z.B. Annuitätenzahlungen für Einrichtungen im Wasserversorgungs- und Kanalbereich und auch Kreditrückzahlungen, Anm.) abfedern zu können. Finanzstadträtin Susanne Widhalm (ÖVP): „Die für das Jahr 2014 festgelegten und in die Zukunft wirkenden Budgetmaßnahmen sowie das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Gemeinde-Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, welche auch im Jahr 2014 mit öffentlichen Geldmitteln vernünftig und sparsam umgegangen sind, sind wesentliche Grundlagen des vorliegenden Rechnungsabschlusses. Ich möchte unserem Bürgermeister, den Stadt- und Gemeinderäten, den Ortsvorstehern und allen in der Verwaltung und in unseren Einrichtungen und Betrieben tätigen Mitarbeitern für ihr verständnisvolles Verhalten und Handeln im Sinne der Stadt und einer positiven, aber auch sparsamen Finanzpolitik ein herzliches Danke sagen.“ Der Beschluss wurde von allen Fraktionen gefasst, es gab nur eine Enthaltung seitens der Gemeinderätin Ingeborg Österreicher (FPÖ).


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