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Leserartikel Online Redaktion, 26.12.2016 08:08

WAIDHOFEN/THAYA. Der Kulturverein Salon Ditta lädt zu einem vorweihnachtlichen Konzert ins Lokal IGEL in Waidhofen. Fünf Bands werden das Publikum unterhalten, darunter das Projekt „SFYA“ mit dem Waldviertler Marc Bruckner.
von ERICH SCHACHERL

Marc Bruckner und Su Rehrl sind "SFYA". Fotos: Marc Bruckner
  1 / 2   Marc Bruckner und Su Rehrl sind "SFYA". Fotos: Marc Bruckner

Am Freitag, 23. Dezember 2016, hat der Kulturverein Salon Ditta ein vorweihnachtliches Konzert im Folkclub Igel in Waidhofen/Thaya organisiert. Fünf österreichische Bands oder Musikprojekte sind live zu erleben, darunter auch das Duo „SFYA“ mit dem im Gmünd geborenen bekannten Multiinstrumentalisten Marc Bruckner und der Sängerin Su Rehrl. Für die zwei außergewöhnlichen Musiker handelt es sich bei dem Auftritt um die Live-Premiere. Aus diesem Anlass bat Tips die beiden zum Interview.

Tips:Das Konzert am Freitag, 23. Dezember, im Folkclublokal Igel im Rahmen des Salon Ditta Weihnachtsreigen ist eure Live-Premiere. Was wird es zu hören geben?

Marc Bruckner: „Wir werden fünf oder sechs Songs von uns spielen. Die Instrumentierung ist meistens Piano/Synth plus Stimme oder Gitarre plus Stimme. Es wird viel mit Effekten gearbeitet, damit diese Klangwolke entsteht und Su sich stimmlich vollends entfalten kann. Es ist ein Projekt, wo der Stimme maximale Aufmerksamkeit zukommt. Ich roll“ dafür sozusagen den Klangteppich aus, auf dem wir dann losschweben.

Tips:Wie fühlt ihr euch bei dem Gedanken an den ersten gemeinsamen Auftritt?

Marc: Nach über einem Jahr Vorbereitung bin ich einfach nur dankbar, dass wir tatsächlich an dem Punkt sind, wo wir live auftreten können.

Su Rehrl: Endlich ist es so weit.

Tips:Wann und wo seid ihr euch zum ersten Mal begegnet und wie war das?

Marc: Wir haben uns 2013 bei einem Musikprojekt in Salzburg im Jazzit Musik Club kennen gelernt, wo sechs Musiker/-innen (zwei Isländerinnen, eine Deutsche und drei Österreicher) ein Worldmusic Album aufnahmen. Ich war damals schon sehr fasziniert von Su“s Stimme, dachte aber bei Weitem noch nicht daran, dass wir uns in ferner Zukunft als Duo wieder begegnen würden.

Su: Ich hab mir gedacht, ma, du bist ja ein Lieber.

Tips:Wie ist die Idee zu eurem Bandprojekt entstanden?

Marc: Die Idee hat sich aus dem Wunsch ergeben, dass ich mit Livelooping abseits von meinem Soloprogramm was machen wollte. Ich wusste, dass Su mittlerweile in Wien lebte, womit ich sie ins Blaue hinein angefragt habe, ob sie Lust hat, was Neues auszuprobieren. Und es hat dann letztlich ein Jahr gedauert, bis wir zu dem gefunden haben, was SFYA nun ist.

Tips:Seit wann musiziert und probt ihr miteinander?

Su: Seit Oktober, also schon über ein Jahr.

Tips:Wie würdet ihr die Musik beschreiben, die ihr spielt?

Su: Sphärisch, ambient, mit linearer Entwicklung und klangorientiert.

Tips:Was wollt ihr musikalisch ausdrücken?

Su: Dass alles offen ist und sich entwickelt.

Tips:Worum geht es euch bei eurer Musik?

Su: Die Sinne schärfen und für die leisen Töne sensibilisieren.

Marc: Dass man seinen eigenen Pfad beschreiten darf, dass es in Ordnung ist Konzepte und Meinungen über Bord zu werfen und dass man sich von der Zuversicht und nicht der Angst leiten lässt.

Tips:Was hat der Name SFYA für eine Bedeutung?

Marc: SFYA klingt einerseits wie „sphere“ (englisch, Sphäre) und steht andererseits als Abkürzung für „Simply For Your Attention“. Sphäre beschreibt sehr gut unseren musikalischen Kosmos.

Tips:Danke für das Gespräch.


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