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WAIDHOFEN/THAYA. Hilde Ruby und Doris Lamatsch sind die „Macherinnen“ der neuen Ruby Passage. Anlässlich der bevorstehenden Gesundheitsveranstaltung bat Tips die beiden zum Interview.

Hilde Ruby und Doris Lamatsch. ********Foto: Schacherl
Hilde Ruby und Doris Lamatsch. ********Foto: Schacherl
Tips:Bereits zum dritten Mal findet in der Ruby-Passage eine Veranstaltung zum Thema Gesundheit statt. Warum engagiert ihr euch so für das Thema?Ruby/Lamatsch: Weil uns alternative Medizin selbst sehr interessiert, frei nach dem Motto „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Außerdem geht es uns um Networking zwischen dem interessierten Publikum und einzelnen Therapeuten, von denen einige mittlerweile ihre Praxisräume in unserem Haus haben.Tips:Wie habt ihr die bisherigen Gesundheitsveranstaltungen erlebt?Ruby/Lamatsch: Die waren gut besucht, das Interesse war groß und insgesamt ein sehr positives Für- und Miteinander.   Tips:Nach den umfangreichen Umbauten der Passage und der Ansiedlung von Frauenberatungszentrum und Therapeuten-Praxen stellt sich die Frage, was soll aus der Ruby-Passage werden?Ruby/Lamatsch: Wir sahen in dem Leerstand (des Hauses) keinen Notstand sondern eine Chance und neue Herausforderung und in der daraus entstandenen Gemeinschaft eine Vervielfältigung der Synergien und allgemeine Bereicherung der Innenstadt. Gesundheitsveranstaltungen, KinoMio, Vernissagen und Konzerte sind nur einige Aktivitäten, die seit mehr als einem Jahr regelmäßig stattfinden. Wir sind in unserem Haus für vieles offen – breitgefächert und bunt wie das Leben.Tips:Ist die Ruby-Passage ein Projekt, mit dem ihr die Innenstadt beleben wollt? Wenn ja, wie sieht die Vision aus?Ruby/Lamatsch: Was man für ein einzelnes Haus erreichen kann, wäre auch für eine ganze Stadt oder Region anzudenken. Wir freuen uns besonders, dass uns so viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen ihr Vertrauen geschenkt haben. Jeder einzelne bringt für sich eine tolle Leistung, aber erst gemeinsam sind wir stärker. Es freut uns außerdem, dass unter unseren Mietern, zu denen wir ein gutes Verhältnis haben, so etwas wie Gemeinschaftssinn entstanden ist.

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