tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
"KREAMIX" war voller Erfolg
WAIDHOFEN/THAYA. Die diesjährige Abschlussveranstaltung der Kreativklassen der NMS Waidhofen stand unter dem Titel KREAMIX. Die Schüler boten ein vielfältiges, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Die ersten Klassen zeigten mit „Apropos Märchen“, „Alles Märchen oder was?“ „Aschenbrödel“, den Werbemärchen „Frau Holle“, „Schneewittchen“ und „Rotkäppchen“ auf humorvolle Weise ihren Zugang zum Thema Märchen und sorgten für große Heiterkeit im Publikum.

Die 2 K2 bot einen Einblick in eine „Hundeschule“, setzte mit dem Sketch „Um einen Euro Zuckerl“ fort und gab schließlich noch Haushaltstipps zum Besten. Die 2K1 hatte sich den Themen Werbung und Western verschrieben und brachte nicht nur den köstlichen Sketch „Er wusste zuviel“ (Lukas Kloiber Jonas Winkelbauer, Katja Stromayer-Dangl) zur Aufführung, sondern zeigte auch im „Saloon von Shopping Valley“, wie man mit Werbesprüchen das Klischee Western darstellen kann. Ein heißes Thema erarbeitete die 3. Klasse: sie zeigte mit dem Stück „Handy, oh Handy“, wie wichtig und unersetzbar dieses Kommunikationsmittel für Jugendliche ist. Auf humorvolle Weise wurde das Publikum ins Land Tolokem entführt, wo Prinzessin B-free (Lisa Neudert) gegen die Königin Samsung (Stefanie Knoll) antreten muss, um schließlich den bösen Callboy (Daniel Hirsch) auszuschalten und Mäxchen Handy (David Steinböck) für sich zu gewinnen – eine abenteuerliche und auch musikalisch (Sängerinnen: Melanie Amböck, Agnes Kloiber, Julia Lenz und Teresa Josef) sehr gefühlvolle, aber auch kritisch interpretierte Geschichte. Mit einem sehr anspruchsvollen, selbst erarbeiteten“Rhythmical“, angeführt von Lisa Steiner, beeindruckte die 4. Klasse schließlich. Anschließend zeigten die Schüler in dem Stück „Der menschliche Körper“, was sich während des Ärgerns in den Organen des Menschen abspielt. Zum Schluss musste sich Corinna Baxa als Filmregisseurin in dem Stück „Wo das Alphorn dröhnt“ mit einer Filmcrew herumschlagen, die das Publikum zu exzessiven Lachstürmen hinriss. Der Stadtsaal wurde in bewährter Weise zu den Themen der Stücke dekoriert. Sämtliche Requisiten und das Bühnenbild wurden im handwerklich kreativen Unterricht angefertigt und boten ein äußerst ansprechendes Ambiente zu den dargebotenen Stücken.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden