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WAIDHOFEN/THAYA. In Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien führte die 2NW Klasse ein Projekt über die Anatomie und Lebensweise von Igeln durch. Die BOKU wertschätzte die Projektarbeit der jungen Igelforscher aus Waidhofen und reichte die sehr aufwändige Arbeit im Wissenschaftsministerium ein. Im großen Saal der Uni Wien wurde die Arbeit der jungen Schüler mit der Preisübergabe von 1.000 Euro im Rahmen des Young Citizen Science Award 2016 gewürdigt.

V.l.: Monika Böhm, Jan Koller, Christoph Lukas, Manuel Scharf und Margit Kainz
V.l.: Monika Böhm, Jan Koller, Christoph Lukas, Manuel Scharf und Margit Kainz

Gemeinsam mit den Eltern der Schüler wurden umfangreiche Fragebögen bezüglich Größe, Umzäunung, Bewirtschaftung, Bewässerung, Düngung, Bepflanzung, Laubmenge,Rasenbearbeitung und Kompostierung der zu untersuchenden Gärten durchgeführt. Jeder Schüler baute im Zuge dieses Projektes auch einen eigenen Igeltunnel. Mehrere Nächte hindurch wurden diese in den Gärten aufgestellt. Diese Igeltunnel waren innen mit einer Futterquelle und zwei Farbzonen ausgestattet.

Die Igel hinterließen, da sie nur über die Farbzonen zum Futter gelangen konnten, Fußabdrücke. Diese Spurenbilder wurden eingescannt und gemeinsam mit den Gartenfragebögen an die Universität für Bodenkultur in Wien übermittelt. So konnten die Verbreitung der beiden in Österreich lebenden Igelarten erhoben werden und dienten auch der Klärung, inwieweit die Landschaftsstrukturdas Fehlen bzw. das Vorkommen von Igeln beeinflusst.

Die betreuenden Lehrpersonen waren Margit Kainz, Monika Böhm, Mario Weichselbraun und Claudia Pfeiffer.


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