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Landwirtschaftskammerwahl: Bauernbund verliert Stimmen, Freiheitliche Bauern gewinnen
WAIDHOFEN/THAYA. Der ÖVP-Bauernbund ist nach der NÖ-Landwirtschaftskammerwahl trotz Verlusten zu 2010 wieder stärkste Kraft. Die Freiheitliche Bauernschaft konnte Stimmen hinzugewinnen.

Von den 6.308 Wahlberechtigten (2010 waren es noch 6.454) wählten 2015 nur mehr 2.903 Personen den ÖVP Pauernbund, 2010 waren es noch 3.661. Die Freiheitliche Bauernschaft konnte Stimmen gewinnen: Kam man 2010 noch auf 389 Stimmen, so waren es 2015 schon 543. Die SPÖ-Bauern verloren nur leicht und kamen auf 199 Stimmen (2010: 235). Die Wahlbeteiligung fiel dieses Mal besonders schlecht aus. Waren 2010 noch 4.412 Personen Wählen gegangen (bei 6.454 Wahlberechtigten), sank die Zahl 2015 auf 3.805 Personen (bei 6.308 Wahlberechtigten). Landwirtschaftskammer Niederösterreich Die Zusammensetzung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich ergibt sich wie folgt: Von den 36 für die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer zu vergebenden Sitzen erhält der ÖVP-Bauernbund 30 (minus 2). Grund zum Jubeln gab es für die Freiheitlichen, sie sind mit sechs Mandaten nun erstmals in der Vollversammlung vertreten (plus 6). Die SPÖ-Bauern verfehlten mit 4,81 Prozent die Fünf-Prozent-Hürde und damit den den Einzug ins Bauernparlament. Die Kammer wird demnach von Schwarz-Blau geführt. Zu den detaillierten Wahlergebnissen


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