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WAIDHOFEN/THAYA. Vor zwölf Jahren gab es die ersten Pflanzenversuche mit Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) veränderten Kartoffeln in Österreich, diese wurde gleich wieder vernichtet. Als Antwort darauf wurde die Initiative Waldviertel gegründet. Mit der beschlossenen Eigenverantwortung der Gentechnikfreiheit für die EU-Mitgliedsstaaten konnten die Anliegen der Initiative schließlich umgesetzt werden.

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und Obmann Bundesrat Eduard Köck (r.)
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und Obmann Bundesrat Eduard Köck (r.)

Nach den Obmännern Josef Plank und Adi Kastner übernahm Eduard Köck vor zehn Jahren die Obmannschaft des Vereins gemeinsam mit Martin Schörpf als Stellvertreter. In den nächsten Jahren konnten 7.000 Unterschriften von Bauern und 125 Gemeinderatsbeschlüsse aller Waldviertler Gemeinden gegen Gentechnik gesammelt werden. Damit war man Vorreiter in Österreich und in der EU und auch Vorbild für ähnliche Initiativen in Vorarlberg, Oberösterreich und der Steiermark.

Dadurch wurden die Verantwortlichen sensibilisiert und der ehemalige Minister Nikolaus Berlakovic konnte in der EU einen ersten Schritt Richtung Eigenverantwortung der Länder setzen. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) konnte im EU-Rat darauf aufbauen um wiederum die Eigenverantwortung der Gentechnikfreiheit für die Mitgliedsstaaten erreichen.

Obmann Eduard Köck konnte diesen Prozess letzten Endes selbst im Bundesrat als Mandatar für die ÖVP begleiten und umsetzen, was nicht vorhersehbar war. Auf diesem Weg möchte er allen Helfern danken und aufzeigen, dass diese Bürgerrechtsbewegung bewiesen hat, dass auch in der EU Demokratie von unten her möglich ist.


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